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Mönchengladbach: Mit 1,6 Promille in Spielmannszug gerast – sechs Monate auf Bewährung

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Das Foto zeigt das Amts- und Landgericht in Mönchengladbach.
Der Prozess endete heute vor dem Landgericht in Mönchengladbach (Archivbild). © Roland Weihrauch/dpa

Das Landgericht Mönchengladbach verurteilte einen Rentner am Dienstag zu sechs Monaten auf Bewährung. Der Mann war betrunken mit dem Auto in einen Spielmannszug gerast.

Mönchengladbach – Weil er betrunken in einen Spielmannszug gefahren ist, hat ein Gericht einen Autofahrer in Mönchengladbach zu einem halben Jahr Haft auf Bewährung verurteilt. Drei Schützenbrüder im Alter von 41, 42 und 59 Jahren waren von hinten angefahren und dabei zum Teil schwer verletzt worden. Sie wurden mit Beinbrüchen und Brustverletzungen in Kliniken gebracht.

Mönchengladbach: Rentner fuhr betrunken, weil es regnete

Der 75-Jährige hatte gestanden, in einer Kneipe acht bis zwölf Bier getrunken zu haben, bevor er sich ans Steuer gesetzt hatte. Das Amtsgericht verurteilte den Mann am Dienstag zudem zur Zahlung von 600 Euro an die Kindernothilfe. Seinen Führerschein bekommt er frühestens in sieben Monaten wieder.

Das Gericht sprach ihn wegen vorsätzlicher Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässiger Körperverletzung schuldig. Der Rentner hatte zugegeben, nur wegen des Regens im September 2020 mit dem Auto zur nahe gelegenen Kneipe gefahren zu sein. Der Rentner hatte sich bei den Opfern telefonisch entschuldigt.

Gericht Mönchengladbach: „Es ging nur darum, wer die nächste Runde bezahlt“

„Sie haben mit ihren drei Freunden Karten gespielt, wo es nur darum ging, wer die nächste Runde bezahlt“, berichtete der Richter. „Sie haben sich bewusst ans Steuer gesetzt und die Gefahren fahrlässig in Kauf genommen.“ Der 75-Jährige hatte zum Unfallzeitpunkt einen Blutalkoholwert von knapp 1,6 Promille. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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