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Mönchengladbach: Rentner fuhr mit Auto in Spielmannszug – jetzt steht er vor Gericht

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Das Landgericht Mönchengladbach.
Der Prozess beginnt am Dienstag vor dem Amtsgericht in Mönchengladbach (Archivbild). © Marius Becker/dpa

Im September fuhr ein Rentner in Mönchengladbach mit seinem Auto in einem Spielmannszug. Er soll betrunken gewesen sein. Jetzt steht der Mann vor Gericht.

Mönchengladbach – Elf Monate nach einem schweren Verkehrsunfall mit einem Spielmannszug steht ein 75 Jahre alter Autofahrer in Mönchengladbach vor dem Amtsgericht. Der Mann soll im September 2020 betrunken in eine auf der Straße marschierende, 30-köpfige Schützenkapelle gefahren sein. Dabei waren drei Musiker zum Teil schwer verletzt worden. Dem Angeklagten werden in dem Prozess am Dienstag (9:15 Uhr) fahrlässige Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

Mönchengladbach: Rentner fährt in Spielmannszug – drei Männer schwerverletzt

Um kurz vor halb neun abends hatte der Angeklagte beim Rechtsabbiegen offenbar die marschierende Gruppe übersehen und war von hinten in sie hineingefahren. Drei Schützen im Alter von 41, 42 und 58 Jahren wurden verletzt. Sie wurden mit Beinbrüchen und Brustverletzungen in Kliniken gebracht.

Nach Gerichtsangaben hat sich der Angeklagte bisher nicht geäußert. Deshalb sind zahlreiche Schützen und Polizisten als Zeugen geladen. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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