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Steinewerfer in Mönchengladbach gesucht – Polizei vermutet Zusammenhang mehrerer Taten

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Von: Stefanie Knupp

Die geborstene Windschutzscheibe eines schwarzen Fahrzeuges
So sah der Mercedes aus nach einem Steinwurf am 16. Januar aus. Die Windschutzscheibe war geborsten. © Polizei Mönchengladbach

Das hätte ganz böse ausgehen können: Autofahrer wurden in Mönchengladbach Opfer eines Steinewerfers. Die Polizei sucht nach einem oder mehreren Tätern und bittet um Hinweise.

Mönchengladbach – Es ist ein extrem gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und von einem Kinderstreich weit entfernt: In Mönchengladbach hat die Polizei in den vergangenen Wochen mehrere Fälle von Gegenständen aufgenommen, die auf fahrende Autos geworfen wurden. Da ein Zusammenhang vermutet wird, bittet die Polizei jetzt die Öffentlichkeit um Mithilfe. Übrigens sind auch fliegende Schneebälle oder Eisbrocken für Autofahrer eine Gefahr.

Für die Aufklärung der Fälle in Mönchengladbach hat die Polizei die „Ermittlungskommission (EK) Brücke“ eingesetzt, die nach einem oder mehreren Steinewerfern fahndet. Da bislang nur wenig Hinweise eingegangen seien, schreibt die Polizei, sei jetzt eine Flugblattaktion im Umfeld der Tatorte gestartet worden.

Steinewerfer in Mönchengladbach: Polizei findet faustgroße Steine und vermutet Zusammenhang

Die Vorfälle ereigneten sich auf der Rheindahlener Ortsumgehung (Bundesstraße 57) im Bereich von querenden Brücken. Die Polizei Mönchengladbach vermutet einen Zusammenhang zwischen diesen Taten.

Steinewerfer in Mönchengladbach: Zeugen sollen sich bei der Polizei melden

Die „EK Brücke“ bittet jetzt die Bevölkerung um Mithilfe. Wer zu den Tatzeiten oder auch zu anderen Zeitpunkten verdächtige Beobachtungen im Bereich der Brücken gemacht, soll sich bei der Polizei melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02161/290 entgegengenommen oder per E-Mail (DVFuest.Moenchengladbach@polizei.nrw.de).

Manche Einsätze bringen Abwechslung in den Beruf des Polizisten: Beamte der Polizei Mönchengladbach mussten ausrücken, um ein entlaufendes Känguru wieder einzufangenKampflos gab sich der 80 Zentimeter große Unruhestifter aber nicht geschlagen.(sk/ots)

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