Eine Festnahme und ein Verletzter

Mönchengladbach: Streit um Maskenpflicht im Bus eskaliert – dann zückt ein Mann das Messer

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Ein Maskenstreit beschäftigt aktuell die Polizei in Mönchengladbach (Symbolbild).
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In Mönchengladbach kam es an einer Bushaltestelle zu einer handfesten Auseinandersetzung mit einem Schwerverletzten. Der Grund: Ein Mann soll im Bus keine Maske getragen haben.

Mönchengladbach – Weil ein Mann in einem Bus in Mönchengladbach keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben soll, eskalierte ein Streit und mündete in einem Messerstich.

Polizei Mönchengladbach: Nach Streit um Maskenpflicht wird ein Mann mit einem Messer verletzt

Wie die Polizei Mönchengladbach mitteilte, habe sich der Vorfall am Samstag (6. Februar) gegen 22 Uhr im Stadtteil Rheydt ereignet. Dort soll es nach bisherigen Erkenntnissen zu einem lautstarken Streit an einer Bushaltestelle am Marienplatz gekommen sein, weil eine Person im Bus keine Maske trug.

Es kam daraufhin wohl zu einem Gerangel und einer Schlägerei zwischen mehreren Männern. Dabei soll eine Person mit einem Messerstich so schwer verletzt worden sein, dass sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Maskenpflicht: Immer wieder gibt es Ausraster und Auseinandersetzungen

Laut Polizei wurde ein anderer Mann vorläufig festgenommen, aber nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft bereits kurze Zeit später wieder freigelassen.

Der genaue Ablauf der Tat ist noch unklar. Die Polizei ermittelt aktuell wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung. Zeugen können sich mit sachdienlichen Hinweisen zur Tat unter der Telefonnummer 02161-290 bei der Polizei Mönchengladbach melden.

Immer wieder kommt es aufgrund von Verstößen gegen die Maskenpflicht zu Auseinandersetzungen. Am 26. Januar rastete ein Mann in Köln komplett aus, als er auf die fehlende Mund-Nasen-Bedeckung hingewiesen wurde. Ebenfalls im Januar bedrohte ein Mann in Essen einen Zugbegleiter mit dem Tod, weil er auf die Maskenpflicht in der Bahn hingewiesen wurde. (bs)

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