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Wolf in Mönchengladbach gesichtet? Polizistin gelingt Foto, welches das Rätsel löst

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Wolfshybride Raik steht in einem Gehege im Alternativen Bärenpark Worbis.
Hunde können ihren Vorfahren zum Teil sehr ähnlich sehen. Es kommt aber auch immer wieder zu Mischlingen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Swen Pförtner

Eine Polizistin hat einen vermeintlichen Wolf in Mönchengladbach mit ihrem Handy aufnehmen können. Bei der Untersuchung der Bilder gab es dann aber eine Erkenntnis.

Mönchengladbach – Fehlalarm in Mönchengladbach. In den letzten Tagen war ein vermeintlich durch die Felder im Bereich Rönneter streifender Wolf mehrfach gesichtet worden. Wie sich nun herausstellte, handelte es sich dabei aber lediglich um einen Hund, der seinem wilden Vorfahren scheinbar sehr ähnlich sieht. Ebenfalls zum verwechseln ähnlich sind Goldschakale, von denen erstmals ein Tier in NRW gesichtet wurde.

Mönchengladbach: Vermeintliche Wolf ist ein Hund mit Halsband

Nach den Sichtungen habe die Polizei habe zunächst vergeblich nach ihm gesucht, heißt es in einer Mitteilung. Doch am Dienstag hatte dann eine Polizeibeamtin auf ihrem Heimweg das Tier zufällig gesichtet und mit ihrem Handy gefilmt. Nach der Auswertung der Aufnahmen gab die Polizei schließlich Entwarnung: Es handele sich um einen Hund. „Dieser trägt sogar ein Halsband“. Zu wem der Hund gehöre sei aber noch ungeklärt. Tierbesitzer in der Gegend müssen sich also nun keine Sorgen mehr machen. Mehr Pech hatten aber Shetlandponys Hünxe, die womöglich von einem Wolfsrudel gerissen wurden. (os mit dpa)

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