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Mülheim an der Ruhr: Feuerwehr rettet Reh in eisiger Kälte – es steckte in einem Tor fest

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Das Reh steckt zwischen zwei Streben eines Tores fest.
Das Reh steckte zwischen zwei Streben eines Tores fest. © Feuerwehr Mülheim an der Ruhr

Die Feuerwehr in Mülheim musste am Freitag gleich zweimal zu tierischen Rettungseinsätzen aufbrechen. Ein Reh klemmte sich in einem Tor ein und ein Fischreiher hatte einen gefrorenen Fuß.

Mülheim – Ein zwischen Gitterstäben feststeckendes Reh hat in Mülheim an der Ruhr einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das Tier habe sich am Freitagvormittag nicht mehr selbst aus dem Tor befreien können, erklärten die Einsatzkräfte. Zwei Feuerwehrleute hüllten das Reh in Decken und drückten die Gitterstäbe mit einem Spreizer auseinander. Das Tier habe sich lediglich eine leichte Verletzung am Ohr zugezogen und nach Rücksprache mit dem Jagdpächter freigelassen werden können.

Das Reh in Decken eingepackt bei der Feuerwehr.
Happy End: Das Reh wurde bei dem Vorfall nur ganz leicht verletzt. © Feuerwehr Mülheim an der Ruhr

Nach Rettung des Rehs: Die Feuerwehr muss auch einem Fischreiher helfen

Kurz danach wurde die Feuerwehr in Mülheim zu einer weiteren Tierrettung gerufen: Der Fuß eines Fischreihers war demnach mit Eis überzogen. Durch die warmen Handschuhe eines Feuerwehrmannes sei das Eis aufgetaut worden. Der Reiher kam in eine Tierklinik.

Immer wieder helfen Feuerwehr und Polizei Tieren in Not. Am 16. Januar rettete die Feuerwehr in Neuss einem Bussard das Leben, der drohte, in der Erft zu ertrinken. Nur eine Woche zuvor sammelte die Polizei in Solingen eine ausgebüxte Schafsfamilie wieder ein. (dpa/lnw)

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