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Entwarnung nach Bombensuche in Münster – nur Reste einer Bombe gefunden

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Von: Mick Oberbusch

In Münster haben Kampfmittelüberprüfungen Hinweise auf einen Bombenfund ergeben. Der Verdachtspunkt wurde am 10. November freigelegt. Es gibt Entwarnung.

Update vom 10. November, 12:20 Uhr: Schnelle Entwarnung in Münster. Die Überprüfung des Verdachtspunktes an der Lippstädter Straße ist bereits beendet. Es wurde ein sogenannter Teildetonierer gefunden, von dem aber keine Gefahr mehr ausgeht. Laut Angaben der Stadt Münster handelt es sich um Bombenteile einer bereits explodierten Fliegerbombe. „Es sind dort keine weiteren Maßnahmen erforderlich“, erklärt die Stadt. Damit kommt es auch zu keiner Evakuierung und keinen Sperrungen.

Möglicher Bombenfund in Münster – Überprüfung läuft

Update vom 10. November, 11:45 Uhr: In Münster hat die Überprüfung des Kampfmittelverdachtspunktes begonnen. Es gibt Hinweise, dass sich an der Lippstädter Straße eine Fliegerbombe befinden könnte. „Zum frühen Nachmittag rechnen wir mit einem Ergebnis“, teilt die Feuerwehr Münster am Donnerstagvormittag mit.

Sollte wirklich ein Blindgänger gefunden werden, dann muss es voraussichtlich noch heute zur Bombenentschärfung kommen. Ein Gefahrenbereich von 250 Metern im Radius um die Fundstelle müsste dann wahrscheinlich evakuiert werden. Gewissheit wird es aber erst nach der Überprüfung geben.

Erstmeldung:

Möglicher Bombenfund in Münster – Überprüfung am 10. November

Münster – Am Donnerstag, 10. November 2022, könnte es in Münster (NRW) zu einer Bombenentschärfung samt Evakuierung kommen. „Kampfmittelüberprüfungen an der Lippstädter Straße haben Hinweise auf einen möglichen Blindgänger ergeben. Der Verdachtspunkt wird am kommenden Donnerstag, 10. November, freigelegt“, teilt die Stadt Münster mit. Ob besagte Entschärfung durch den Kampfmittelräumdienst samt Evakuierung erforderlich ist, kann erst nach Öffnung dieses Verdachtspunktes am Donnerstag geklärt werden.

Möglicher Bombenfund in Münster – Freilegung heute, Evakuierung nötig?

Möglicher Blindgänger an Lippstädter Straße in Münster

► Kampfmittelüberprüfungen auf der Lippstädter Straße in Münster haben Hinweise auf einen möglichen Blindgänger ergeben.

► Dieser Verdachtspunkt soll am 10. November freigelegt werden. Dann entscheidet sich auch, ob eine Entschärfung bzw. eine Evakuierung nötig ist.

► Der Suchradius an der Lippstädter Straße (rund 250 Meter um die Verdachtstelle) ist bereits bekannt; noch unklar ist, welche Straßen evakuiert/gesperrt werden müssten.

► Eine Betreuungsstelle wird auf dem Vorplatz der Stadtwerke eingerichtet. Dort besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Der Suchradius an der Lippstädter Straße (rund 250 Meter um die Verdachtstelle) ist bereits bekannt, noch nicht klar ist allerdings, welche Straßen im Falle einer Evakuierung geräumt bzw. gesperrt werden müssten. Das wollen Stadt und Feuerwehr in Münster bekannt geben, sobald es so weit ist. Auch die Warn-App NINA informiert über die aktuelle Lage.

Radius Bombenentschärfung in Münster
Auf der Lippstädter Straße in Münster gibt es einen Bomben-Verdachtspunkt, der am 10. November freigelegt werden soll. © Stadt Münster

Bombenfund in Münster? Stadt richtet Betreuungsstelle bei den Stadtwerken ein

„Vorsorglich wird zu diesem Termin eine Betreuungsstelle auf dem Vorplatz der Stadtwerke eingerichtet“, teilt die Stadt Münster weiter mit. Dort bestehe die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Mitte August 2022 wurde in Münster schon einmal eine solche Untersuchung durchgeführt, nachdem ein Verdachtspunkt auf dem Münsterweg entdeckt wurde. Damals entpuppte sich die mutmaßliche Bombe allerdings als „neuzeitlicher Schrott“. (mo) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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