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Nach Unfall eines Urlauber-Busses aus NRW in Oberbayern – Staatsanwaltschaft ermittelt

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Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen auf der Bundesstraße B306 am Ortsausgang von Inzell (Landkreis Traunstein) neben einem umgekippten Reisebus am Straßenrand.
In Inzell (Oberbayern) wurden bei einem Bus-Unfall mehr als 50 Personen verletzt © Kreisfeuerwehrverband Traunstein/dpa

In Inzell (Oberbayern) kam am Samstag ein Reisebus aus NRW von der Straße ab. Mehr als 50 Personen wurden verletzt, darunter sind 14 Schwerverletzte.

Inzell – Nach dem schweren Unfall eines Reisebusses in Oberbayern mit mehr als 50 Verletzten laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Der Bus aus Nordrhein-Westfalen sei von der Unglücksstelle nahe Inzell im Landkreis Traunstein geborgen und abtransportiert worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen. Das Fahrzeug sei für weitere Untersuchungen sichergestellt worden.

Bus-Unfall in Inzell: Insgesamt 52 Verletzte – darunter 14 Schwerverletzte

Der Bus aus Münster war den Polizeiangaben zufolge mit insgesamt 61 Personen besetzt gewesen – darunter auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie waren auf dem Weg in den Skiurlaub ins österreichische Kaprun. Ursprüngliche erste Angaben von einem Ziel in den Chiemgauer Alpen korrigierte die Polizei. Das Fahrzeug war den Polizeiangaben nach am Samstagmorgen, 26. Februar, gegen 7:30 Uhr am Ortsausgang von Inzell von der Bundesstraße 306 abgekommen und umgekippt.

Die Polizei zählte nach weiteren Rückmeldungen aus Krankenhäusern am Sonntagvormittag insgesamt 52 Verletzte. Unter den Opfern seien nun 14 Schwerverletzte. Davon befinde sich eine Person in intensivmedizinischer Behandlung. Unverletzt seien 9 Menschen geblieben.

Die Angaben der verschiedenen Einsatzkräfte zu den Opfern hatten mehrfach geschwankt. Die Feuerwehr hatte zunächst elf Schwerverletzte gezählt, die Polizei 7. Getötet wurde niemand.

Bus-Unfall in Inzell: Insgesamt 52 Verletzte – Ermittlungen laufen

Der 58 Jahre alte Busfahrer sei leicht verletzt worden, sagte der Polizeisprecher. Das Busunternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen habe für einige Reisende den Weg nach Hause organisiert und für andere die Weiterfahrt in das Skigebiet, zu dem sie unterwegs waren.

Die Bundesstraße nahe der Grenze zu Österreich war am Samstag an der Unglücksstelle für viele Stunden gesperrt. Mehrere Betroffene wurden mit Hubschraubern in Krankenhäuser in der Umgebung gebracht. Die Polizei geht aufgrund der Spuren vor Ort und erster Befragungen bisher davon aus, dass der Bus ohne Fremdbeteiligung von der Straße abkam und nach rechts eine mehrere Meter hohe Böschung hinunterkippte. Dort blieb er auf der Seite liegen. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Unabhängig informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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