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Coronavirus in NRW: Maskenpflicht gilt auch bei Abiprüfungen

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Schüler sitzen mit Masken in einem Klassenzimmer.
Um das Schulgebäude betreten zu dürfen, müssen Schüler einen Negativtest vorweisen. (Symbolbild) © Moritz Frankenberg/dpa

Keine Ausnahme für Abiturienten: In NRW müssen die Schüler auch bei ihren Abschlussprüfungen eine medizinische Maske tragen. Die SPD plädiert nun für einen „Freischuss“.

Düsseldorf – Wenn zum Start der Abiprüfungen an diesem Freitag die ersten Klausuren geschrieben werden, müssen Schüler medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Nach der NRW-Coronabetreuungsverordnung „ist eine medizinische Maske am festen Sitzplatz im Prüfungsraum zu tragen“, hieß es am Donnerstag aus dem Schulministerium in Düsseldorf. Für die ersten der 90.000 Abiturienten beginnen die Prüfungen am Freitag landesweit mit dem Fach Englisch.

Trotz der sich verschlechternden Corona-Zahlen waren erst zu Beginn der Woche viele Schüler in NRW in die Klassenzimmer zurückgekehrt. Um das Infektionsrisiko möglich gering zu halten gilt seitdem eine Corona-Testpflicht zweimal pro Woche.

Abiprüfungen in NRW: Betreten der Schule nur mit negativen Corona-Test möglich

Auch die Abiturienten dürfen ihre Schule nur betreten, wenn sie zuvor am schulischen Corona-Selbsttest mit negativem Ergebnis teilgenommen haben oder einen höchstens 48 Stunden alten negativen Bürgertest vorlegen, wie das Ministerium weiter erläuterte. Auch ohne einen Testnachweis dürften sie aber nicht von der Prüfung ausgeschlossen werden. Die Klausuren schreiben sie dann – gegebenenfalls zusammen mit anderen Schülern ohne Corona-Test – in einem getrennten Raum.

Abiprüfungen in NRW: SPD will Wiederholungsmöglichkeit bei Nichtbestehen

Die Landesschülervertretung (LSV) geht davon aus, dass sehr viele keinen Corona-Test machen wollen. „Das erzeugt wieder Stress und Wirrwarr. Viele haben Angst, dass der Selbsttest kurz vor der Prüfung falsch positiv ausfällt“, schilderte LSV-Vorstand Thomas Niebuer. Vor dem „Abi 2021“ stehen 79.000 Schüler von Gymnasien, Gesamtschulen, Weiterbildungskollegs und Waldorf-Schulen sowie die 11.000 Prüflinge an den Berufskollegs. Die oppositionelle SPD plädierte angesichts der widrigen Umstände für einen „Freischuss“, dass Abiturienten also nicht bestandene Prüfungen wiederholen dürfen. (dpa/lnw)

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