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NRW: App statt Papier – Polizei will Unfälle bald nur noch digital erfassen

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Eine Polizeimütze auf einem Tablet.
Eine Polizeimütze auf einem Tablet – die Digitalisierung der Polizei in NRW soll weiter voranschreiten. © IMAGO / Political-Moments

Kein nerviger Papierkram mehr nach einem Unfall? So soll es schon bald in ganz NRW aussehen. Denn die Polizei testet aktuell eine App, die Unfälle digital erfassen kann.

Düsseldorf – Die Polizei in Nordrhein-Westfalen will Verkehrsunfälle bald nur noch digital erfassen. In vier Pilotbezirken sei dies bereits ab sofort Realität, teilte das NRW-Innenministerium am Freitag in Düsseldorf mit. In den Polizeibehörden Dortmund, Recklinghausen, Borken und Wesel würden Unfälle nur noch per App aufgenommen. Ab Sommer soll dies dann auch flächendeckend in ganz Nordrhein-Westfalen der Fall sein.

Polizei in NRW: Neue App soll bei Unfallaufnahme viel Zeit sparen

„Mit der neuen App nehmen wir Unfälle zügiger auf und bauen Bürokratie ab. So verkürzen wir die zeitintensive Aufnahme und Abwicklung eines Unfalls – eine enorme Zeitersparnis für Polizei und Bürger“, teilte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) mit.

Die App mit dem Namen „mViVA Erfassung“ verarbeite die Unfalldaten sofort und vor Ort. Weiterführende Daten-Abfragen wie etwa des Personalausweises oder des Kennzeichens können per Scan erledigt werden. „Je schneller ein Unfall abgewickelt ist, desto eher kann der Verkehr wieder fließen“, sagte Reul. Auch für die Polizei verkürze sich die Bearbeitungszeit erheblich.

Die digitale Erfassung von Unfällen ist nicht das einzige Testprojekt der Polizei in NRW. Bereits seit dem 15. Januar läuft in drei Städten ein Testbetrieb von sogenannten Tasern. (bs/dpa/lnw)

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