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NRW-Schulen: „Aufholjagd“ startet – mit 430 Millionen sollen Schüler schneller lernen

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Abitur-Prüfungen
Die „Aufholjagd“ beginnt: Mit 430 Millionen sollen NRW-Schüler Bildungslücken schließen. (Symbolbild) © Peter Kneffel/dpa

Millionensumme für NRW-Schulen: Im Rahmen des bundesweiten Programmes „Aufholen nach Corona“ sollen mit zusätzlichem Geld beispielsweise Lehrkräfte finanziert werden.

NRW – Das erklärte Ziel des Programmes verrät bereits sein Name: Die Schüler in Deutschland und Nordrhein-Westfalen sollen schnellstmöglich Versäumtes nach- und aufholen, berichtet RUHR24.*

Wie die NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Freitag (25. Juni) erklärte, fließen aus Bundesmitteln 215 Millionen Euro nach NRW. Das Land stocke diese Summe um das Doppelte auf 430 Millionen Euro auf.

Mit den 430 Millionen sollen die in der Corona-Pandemie durch Wechsel- und Distanzunterricht entstandenen Lernlücken geschlossen werden.* Dazu sollen beispielsweise befristet arbeitslose Lehrer, Studierende, Pensionäre oder auch Quereinsteiger zusätzlich beschäftigt werden.

Der Vorsitzende des Verbandes Lehrer NRW, Sven Christoffer, begrüßt die Tatsache, dass der Großteil der Millionensumme in NRW in die Schulen fließen soll. Jugendverbände und einige Eltern sprachen sich hingegen im Vorfeld dafür aus, dass mehr auch in die Freizeit- und Sportangebote „investiert“ werden müsse. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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