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NRW: Auf rund 2,75 Millionen – Zahl der Ausländer 2020 um 1,6 Prozent gestiegen

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Eine Flagge mit dem Landeswappen von Nordrhein-Westfalen weht vor der Staatskanzlei in Düsseldorf.
Eine Flagge mit dem Landeswappen von NRW weht vor der Staatskanzlei in Düsseldorf (Symbolbild). © Rolf Vennenbernd/dpa

Die Zahl der Ausländer in NRW ist Ende 2020 auf rund 2,75 Millionen Personen gestiegen. Das gab das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf bekannt.

Düsseldorf – In Nordrhein-Westfalen haben Ende 2020 rund 2,75 Millionen Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit gelebt. Gegenüber dem Vorjahr bedeute das eine Steigerung von 1,6 Prozent, berichtete das Statistische Landesamt in Düsseldorf am Montag gestützt auf eine Auswertung des Ausländerzentralregisters. Damit sei die Zahl der Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Nordrhein-Westfalen im elften Jahr in Folge gestiegen.

Statistisches Landesamt: Aus diesen Ländern kamen die meisten Ausländer nach NRW

Die größten Zuwächse gegenüber Ende 2019 ermittelten die Statistiker bei Personen mit syrischer (+14 200), rumänischer (+11 200), bulgarischer (+9100), irakischer (+2200) und spanischer (+1600) Staatsangehörigkeit. Die größten Rückgänge gab es bei Türken (−4900), Chinesen (-1500), Briten (−1100), Japanern (−700) und US-Amerikanern (−500).

Ausländische Staatsbürger in NRW: Türken immer noch größte Nationalitätengruppe

Trotz rückläufiger Zahl bildeten die Türken mit fast einer halben Million (487 500) Personen die mit Abstand größte Nationalitätengruppe unter den in NRW lebenden Ausländer. Auf Platz zwei lagen Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit (239 800), gefolgt von Personen mit polnischer (221 400), rumänischer (149 400) und italienischer Staatsangehörigkeit (143 400).(bs/dpa/lnw)

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