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NRW: Ansturm auf Außengastronomie – von Warteschlangen bis „Terrassentourismus“

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Gäste sitzen im Außenbereich eines Restaurants und sprechen mit einer Kellnerin
Die ersten Gäste können in Mülheim an der Ruhr bereits wieder die Außengastronomie besuchen. © Roland Weihrauch/dpa

In einigen Städten und Kreisen haben am Wochenende Wirte ihre Terrassen für Gäste geöffnet. Nach Angaben des Dehoga war die Nachfrage riesig.

Düsseldorf – Die in knapp einem Viertel der NRW-Regionen wieder mögliche Außen-Gastronomie ist nach Verbandsangaben am Wochenende auf eine riesige Nachfrage auch aus anderen Landesteilen gestoßen. „Trotz des schlechten Wetters gab es häufig Anfragen und Reservierungswünsche von Gästen, vor manchen Terrassen bildeten sich sogar Warteschlangen“, sagte Dehoga-Landessprecher Thorsten Hellwig am Sonntag. In Münster habe man teilweise auch „Terrassentourismus“ mit Gästen aus den umliegenden Kreisen feststellen können.

NRW: Außengastronomie vom Wetter abhängig

Viele Gastronomen mit Außenbereich hätten wegen der kurzen Vorlaufzeit und des durchwachsenen Wetters noch nicht geöffnet und wollten die weitere Entwicklung erst einmal abwarten. Andere Gastronomen ohne einen Außenbereich konnten gar nicht öffnen Die Außengastronomie in NRW darf bei Inzidenzwerten von unter 100 öffnen.

Betriebswirtschaftlich bleibe das alleinige Terrassengeschäft bei Regenwetter ein Risiko. Hinzu komme ein weiteres Problem bei plötzlichem Wetterwechsel: „Wohin mit den Gästen, wenn es regnet, solange der Innenbereich geschlossen sein muss“, verdeutlichte Hellwig. „Das erste Wochenende war durchwachsen wie das Wetter. Endlich offen, aber unter erschwerten Bedingungen“, erklärte er.

Außengastronomie: In NRW öffnen die ersten Wirte

In den ersten Regionen Nordrhein-Westfalens durften die Gastronomen an diesem Wochenende im Außenbereich wieder Gäste unter Auflagen bewirten, zum Beispiel in Troisdorf und Mülheim. Als Teil eines Modellprojektes durften schon am Mittwoch die ersten Gastronomen in Soest und Lippstadt wieder öffnen. Auch Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze durften in einigen Regionen wieder den Betrieb aufnehmen. Die Öffnungsschritte waren nach den Daten des NRW-Gesundheitsministeriums in knapp einem Viertel der insgesamt 53 Kreise und kreisfreien Städte nach stabilen Werten unter 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen möglich. (dpa/lnw)

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