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NRW: 90 Kilometer Autobahn von Flutschäden betroffen – Start der Reparaturarbeiten unklar

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Gesperrte Autobahnen A1 und A61
Wegen Schäden durch das Hochwasser sind die Autobahnen A1 und A61 zu großen Teilen in NRW gesperrt. © Jochen Tack via/Imago

Die Hochwasser-Katastrophe hat im Rheinland für Schäden auf den Autobahnen gesorgt. Diese müssen zunächst geprüft werden, bevor dort wieder gefahren werden kann.

Krefeld – Im Rheinland sind etwa 90 Kilometer Autobahn von Flutschäden betroffen. Das sagte ein Sprecher der Autobahngesellschaft des Bundes am Mittwoch. Dabei handele es sich um Schäden von unterschiedlicher Schwere. Auch Streckenabschnitte, die nach dem Abfließen des Wassers intakt aussehen, könnten nicht sofort freigegeben werden. „Wir müssen zunächst prüfen, ob der Untergrund tragfähig ist“, sagte der Sprecher. Dazu werde mit schweren Walzen über die Fahrbahn gefahren. „Wenn dabei noch Wasser austritt, muss weiter abgewartet werden, bis der Untergrund abgetrocknet ist.“

Flutschäden auf Autobahn 61 – umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich

Wann mit den Reparaturarbeiten etwa an der stark beschädigten Autobahn 61 oder auch der A1 begonnen werden könne, sei noch nicht abzusehen. Die A61 ist zwischen den Kreuzen Meckenheim und Kerpen in beiden Richtungen voll gesperrt. Teilweise sei überhaupt keine Fahrbahn mehr vorhanden, sagte der Sprecher. Es seien umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Derzeit würden die Schäden von Experten bewertet und eine Prioritätenliste für die Reparaturarbeiten erstellt. Die Niederlassung Rheinland der Autobahngesellschaft ist für rund 1200 Kilometer Autobahn zuständig. Im westfälischen Landesteil von NRW hatte es keine Unwetterschäden an Autobahnen gegeben. In Erftstadt hingegen waren sogar Teile der A1 abgestürzt und in einen Fluss gefallen. (dpa/mo)

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