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NRW: Corona-Lage spitzt sich weiter zu – 52 Tote in 24 Stunden

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Der Eingang zur Covid-19-Intensivstation in einem Krankenhaus.
In NRW liegen über 2000 Patienten wegen Corona in Krankenhäusern (Symbolbild). © Jan Woitas/dpa

In NRW steigen die Corona-Zahlen weiter an. Am Dienstag (23. November) meldete das RKI 52 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Düsseldorf – Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen steigt weiter deutlich an. Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (23. November) auf 249,0. Am Montag war die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen noch mit 229,1 angegeben worden und vor einer Woche mit 176,6. Die NRW-Inzidenz lag aber weiterhin deutlich unter dem bundesweiten Schnitt von fast 400.

In NRW starben binnen 24 Stunden den RKI-Angaben zufolge 52 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vortag, als vier Todesfälle gemeldet wurden.

Hospitalisierungsrate NRW bei 4,22 – schärfere Maßnahmen ab Wert von 6

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz wies am Dienstag der Kreis Minden-Lübbecke mit 377,1 auf, gefolgt vom Oberbergischen Kreis (360,3) und Leverkusen (356,9). Den niedrigsten Wert hatte der Kreis Soest mit 123,6.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen stieg nach Angaben der Landesregierung vom Dienstagmorgen auf 4,22. Am Vortag war die Hospitalisierungsinzidenz mit 3,92 angegeben worden. Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 können die Bundesländer jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängen.

NRW: So viele Corona-Patienten sind im Krankenhaus

Die Zahl der Covid-Patienten in NRW-Krankenhäusern stieg bis Dienstag um fast 200 auf 2415. Knapp 10,5 Prozent der Intensivbetten in NRW waren nach Angaben der Landesregierung mit Covid-19-Patienten belegt. 317 der 546 Patienten, die mit Covid-19-Erkrankungen auf Intensivstationen lagen, mussten beatmet werden. 377 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit waren noch frei. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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