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Corona-Regeln in NRW verlängert – wo Maskenpflicht und Testpflicht noch gilt

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Von: Oliver Schmitz

Fahrgäste mit FFP2-Masken steigen in eine Straßenbahn in der Innenstadt ein.
In NRW wird unter anderem im ÖPNV weiterhin eine Maskenpflicht gelten. © Monika Skolimowska/dpa

In NRW wurde die Corona-Schutzverordnung bis zum 28. Juli verlängert. Die Masken- und Testpflicht bleibt dabei bestehen. Die Maßnahmen im Überblick.

Düsseldorf – Die Landesregierung hat die Corona-Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen verlängert. Und das erneut ohne irgendwelche Änderungen, wie das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch (29. Juni) mitteilte. Die neuen beziehungsweise alten Corona-Regeln in NRW gelten nun vorerst bis zum 28. Juli. Auch die Test- und Quarantäneverordnung wird in bisheriger Form beibehalten.

NRW: Corona-Regeln verlängert – das gilt bis zum 28. Juli 2022

In Asyl- und Flüchtlingsunterkünften müssen vollständig immunisierte Personen keinen Negativtest vorweisen. Gleiches gilt in Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen und anderen Einrichtungen, in denen freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen.

Da Freitestungen in NRW auch weiterhin kostenlos bleiben, wurde auch die Test-und-Quarantäneverordnung ohne Änderungen verlängert. Für die Isolierung bei einem positiven Coronatest gilt somit weiterhin: Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Isolation, kann sich aber nach fünf Tagen freitesten. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Coronaschnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert > 30) erforderlich. Ein Corona-Selbsttest ist nicht ausreichend.

Neue Regeln in NRW: Kostenlose Bürgertests enden – wer sie dennoch bekommt

Aufgrund der neuen Corona-Testverordnung des Bundes sind die kostenlosen Bürgertests ab dem 30. Juni 2022 auch in Nordrhein-Westfalen nur auf wenige Personengruppen beschränkt. Alle anderen müssen ab dann drei Euro pro Test zahlen.

Corona-Regeln in NRW: Laumann kritisiert Bund wegen Test-Regeln

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kritisiert den Bund für die kurzfristige Änderung der Test-Regelung. „Dass die Bundesländer, Kommunen, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen, Testzentren und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger bis einen Tag vor dem Auslaufen der Testregelungen keine finale Klarheit darüber hatten, wie es mit den Testungen weitergeht, ist sehr ärgerlich. Der Bund hat jetzt auf den letzten Drücker neue Vorgaben beschlossen.“ (os) Fair und unabhängig informiert, was in NRW und Köln passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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