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NRW: Einzelhandel drängt auf Abschaffung der 2G-Regel

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Menschen gehen mit Tüten durch eine Einkaufsstraße in Düsseldorf und kaufen ein.
In NRW dürfen nach wie vor nur Geimpfte und Genesene in den Geschäften einkaufen. Ausgenommen davon sind Läden des täglichen Bedarfs – wie zum Beispiel Supermärkte. (Symbolbild) © Michael Gstettenbauer/Imago

In Bayern und Niedersachsen wurde die 2G-Regel in den Geschäften aufgehoben – doch in NRW gilt sie weiter. Der Handelsverband fordert nun Lockerung.

Düsseldorf – Andere Bundesländer, wie etwa Bayern oder Niedersachsen, haben die 2G-Regel beim Einkaufen schon gekippt – in Nordrhein-Westfalen drängt der Einzelhandel nun ebenfalls darauf, die Zugangsbeschränkung zu lockern. Der Handelsverband NRW forderte Ministerpräsident Hendrik Wüst, Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (beide CDU) und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) nun in einem Brief zur Aufhebung der 2G-Regel auf.

Coronavirus: Handelsverband NRW fordert Politik zur Aufhebung der 2G-Regel in den Läden auf

Nachdem einige Landesgerichte die Beschränkung auf Geimpfte und Genese für den regulären Einzelhandel aufgehoben hatten, mache sich in der Branche „allergrößtes Unverständnis und Frustration breit, warum in Nordrhein-Westfalen weiterhin symbolhaft an einem nicht unmittelbar wirksamen Instrument festgehalten wird“. So heißt es in dem Brief des Handelsverbands NRW aus dem die Rheinische Post zitiert.

Handelsverband NRW: 2G in Geschäften trägt „zur Existenzvernichtung zahlreicher Betriebe“ bei

Die 2G-Zugangsbeschränkung für Geschäfte, die nicht den täglichen Bedarf decken, leiste keinen positiven Beitrag zur Pandemiebekämpfung, trage aber „zur Existenzvernichtung zahlreicher Betriebe“ bei, heißt es laut der Zeitung in dem Schreiben weiter. Bisher habe jedoch das Oberverwaltungsgericht in NRW in allen verhandelten Fällen gegen die Unternehmen entschieden. Der Handel schlage als Alternative eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske und gegebenenfalls flächenmäßige Zugangsbeschränkungen vor. (nb mit dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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