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NRW: Landesregierung will Eltern im Lockdown entlasten – an diesen Einrichtungen entfallen die Gebühren

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Von: Nina Büchs

Joachim Stamp und Yvonne Gebauer stehen hinter einem Podest in der Staatskanzlei.
Joachim Stamp, Kinder- und Familienminister und stellvertretender Ministerpräsident und Yvonne Gebauer, Schulministerin erläutern, wie es an Kitas und Schulen in der Corona-Krise weitergeht. © Rolf Vennenbernd/dpa

Um die Eltern in Zeiten des Lockdowns zu entlasten, haben sich die Landesregierung NRW und die Kommunen darauf geeinigt, die Elternbeiträge im Januar zu übernehmen.

Update vom 11. Januar, 12.15 Uhr: Die Landesregierung und die Kommunen in NRW haben nun beschlossen, die Eltern zu Zeiten des Lockdowns mehr zu entlasten. So sollen im Januar die Elternbeiträge für die Betreuung der Kinder in Kitas, der Kindertagespflege und dem offenen Ganztag entfallen. Stattdessen werden die Beiträge zu gleichen Anteilen von der Landesregierung und den Kommunen übernommen.

Schulen in NRW: Das gilt nun für Lehrer

Update vom 8. Januar, 13.00 Uhr: Das Land NRW will jeden Lehrer im Präsenzunterricht mit zwei FFP2-Masken pro Tag ausstatten. Es würden entsprechende Gelder zur Verfügung gestellt, um das bis zu den Osterferien zu gewährleisten, so das Bildungsministerium in einer E-Mail an alle Schulen. In dem Schreiben wurde auch klargestellt, dass die angekündigten Gratis-Corona-Tests für Lehrer bis Ende Januar nur in Anspruch genommen werden können, wenn die Personen „in dieser Zeit tatsächlich einen Präsenzdienst in den Schulen leisten“.

NRW: Wann können sich Lehrer kostenlos auf Corona testen lassen?

Grundsätzlich gibt es bis zum Ende des Monats Distanzunterricht. Es gibt aber Notbetreuungsangebote für Schüler der Klassen 1 bis 6, die nicht zu Hause betreut werden können oder bei denen nach Ansicht des Jugendamts eine Kindeswohlgefährdung vorliegen könnte. Lehrer, die in dieser Zeit in den Schulen sind, können sich bereits kostenfrei auf Corona testen lassen. Für alle anderen Beschäftigten soll es von Februar bis zu Beginn der Osterferien (29. März) die Möglichkeit zu sechs anlasslosen Tests geben.

NRW: Neue Corona-Maßnahmen – das ändert sich jetzt in Kitas und Schulen

Erstmeldung vom 7. Januar: Köln – Die Ministerpräsidenten der Länder haben gemeinsam mit der Bundesregierung neue Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Auch für Schulen und Kitas in NRW gibt es nun neue Regelungen. Sie gelten ab dem 11. Januar bis zum Ende des Monats.

Coronavirus: Diese neuen Regelungen gelten ab dem 11. Januar für Schulen in NRW

„Angesichts der kritischen Infektionslage in ganz Deutschland braucht es weiterhin entschlossenes Handeln in allen Lebensbereichen, um die Pandemie in diesem Winter zurückzudrängen. Auch unsere Schulen müssen dazu einen weiteren Beitrag leisten. Wir werden daher die Präsenzpflicht an allen Schulen bis Ende Januar aussetzen und für alle Schülerinnen und Schüler Distanzunterricht anbieten,“ so Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP). Die Ministerin betonte, dass diese Entscheidung niemandem leicht gefallen sei: „Es schmerzt auch mich sehr, dass wir das Recht der Kinder auf Bildung nicht wie gewohnt umsetzen können. Aber angesichts der gegenwärtigen Situation sind die konsequenten Einschränkungen richtig, um Kontakte weiter zu verringern.“ Das sind die neuen Regelungen im Überblick:

NRW: Das ändert sich bei den Kitas

In den Kindertagesstätten wird der maximale Betreuungsumfang für jedes Kind um 10 Stunden pro Woche reduziert. Gruppen sollen strikt voneinander getrennt werden. Zugleich appellierte Kinder- und Familienminister und stellvertretender Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP), die Kinder möglichst zuhause zu betreuen. Mit den von Bund und Ländern vereinbarten zusätzlichen Kinderkrankentagen soll eine Betreuung laut Stamp bis Ende Januar ermöglicht werden, ohne dass die Eltern „parallel am Laptop mit dem Kind auf dem Schoß“ arbeiten müssten.

Coronavirus in NRW: Verfolgen Sie aktuelle Entwicklungen in unserem Newsticker

Aktuell sind in NRW schätzungsweise 60.600 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Eine interaktive Tabelle zeigt, wie der 7-Tages-Inzidenzwert in den verschiedenen Kreisen und kreisfreien Städten aussieht.

Wie sich die aktuelle Lage in Nordrhein-Westfalen weiter entwickelt, können Sie täglich in unserem Corona-Ticker NRW und im Corona-Ticker Köln und im Corona-Ticker Düsseldorf verfolgen. (nb mit dpa)

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