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Corona in NRW: Freibäder dürfen öffnen – unter diesen Voraussetzungen

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Von: Benjamin Stroka, Johanna Werning

Pk zu Eröffnung der Berliner Sommerbäder
Plantschen und Schwimmen müssen in Köln noch Warten (Symbolbild) © Annette Riedl/dpa

Sommerzeit ist Freibad-Zeit – doch aufgrund des Coronavirus ist das nicht immer erlaubt. Damit die Freibäder in NRW öffnen, muss die Inzidenz stimmen.

Düsseldorf – Der Sommer steht vor der Tür. Schon am letzten Mai-Wochenende gibt es endlich Temperaturen über 20 Grad. Doch eines fehlt noch, damit der Sommer komplett ist: Die Freibadsaison muss in NRW eröffnet werden. Denn was ist Sommer ohne einen Freibad-Besuch? Ab dem 28. Mai dürfen die Freibäder in NRW wieder öffnen – wenn die Inzidenz stimmt. Das geht aus der neuen Corona-Schutzverordnung hervor. Entscheidend dabei ist die stabile Inzidenz der jeweiligen Kommune oder kreisfreien Stadt.

Corona in NRW: Schrittweise Öffnung der Freibäder – der Überblick

NRW: Freibäder dürfen wieder öffnen – diese Regeln gelten

Bei der Corona-Schutzverordnung treten Lockerungen schrittweise in Kraft. Freibäder dürfen erst ab der zweiten Stufe für den normalen Freizeitbetrieb öffnen. Das heißt, wenn die Inzidenz regional und landesweit unter 50 ist, kann wieder geschwommen und geplanscht werden. Es gelten jedoch besondere Regelungen. Für den Besuch des Freibads benötigt man einen negativen Corona-Schnelltest. Dieser darf maximal 48 Stunden alt sein. Alternativ ist es auch möglich, einen Nachweis über die vollständige Impfung oder Genesung vorzulegen. Ist die regionale Inzidenz unter 35, können Freibäder auch ohne negatives Testergebnis besucht werden.

Corona in NRW: Freibäder dürfen öffnen – stabile Inzidenz ist ausschlaggebend

Entscheidend sind dabei laut der Landesregierung NRW die stabilen Inzidenzwerte. Also Werte, die mindestens an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (montags bis samstags) den jeweiligen Schwellenwert unterschreiten. Wenn das der Fall ist, darf am übernächsten Tag (Sonn- und Feiertage werden mitgezählt) das Freibad geöffnet werden.

Ist die Inzidenz unter 100 und über 50, dürfen Freibäder teilweise öffnen. Dabei gelten jedoch besondere Regelungen. Denn die Freibäder öffnen nur zur „Sportausübung“. Das heißt, dass zwar geschwommen werden darf, die Liegewiesen aber noch nicht zum Einsatz kommen. Erst ab einer Inzidenz von unter 50 darf auch gefaulenzt werden und die Menschen in NRW dürfen sich auf den Liegewiesen sonnen. Vorausgesetzt, sie zeigen beim Eintritt ein negatives Testergebnis oder einen Nachweis zur Impfung oder Genesung vor.

Die stabile Inzidenz entscheidet auch über die Rücknahmen der Lockerungen. Wenn der Schwellenwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, greifen wieder die Regelungen der vorherigen Stufe. Ausgeführt wird die erneute Maßnahme dann am übernächsten Tag. Ob es bei dem korrekten Fall um Sonn- und Feiertage handelt, zählt bei der Rechnung nicht.

Corona in NRW: Die weiteren Lockerungen und Öffnungsschritte

(jw/bs)

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