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NRW-Gesundheitsminister Laumann: Bis Anfang September Impfangebot für jeden möglich

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in Mann mit Gehhilfe geht im Kreisimpfzentrum in der Oberschwabenhalle zu den Impfstraßen.

In NRW gibt es derzeit nicht genug Impfstoff. In den Impfzentren werden deshalb bis mindestens Mitte Juni fast keine Erstimpfungen durchgeführt. (Symbolbild) © Felix Kästle/dpa

In Nordrhein-Westfalen ist der Impfstoff knapp. NRW-Gesundheitsminister Laumann sagte jedoch, dass bis Anfang September jeder ein Impfangebot erhalten könne.

Düsseldorf – Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) geht trotz der zurzeit gedrosselten Erstimpfungen weiter davon aus, dass bis zum Ende des Sommers allen Impfwilligen ein Impfangebot gemacht werden kann. Er sei fest davon überzeugt, dass dies bis Anfang September zu schaffen sei, „wenn nicht der Impfhimmel über uns zusammenbricht“, sagte Laumann am Freitag im WDR5-Morgenecho. Es sei aber nun mal so, dass das Tempo der Corona-Impfungen durch die verfügbare Menge des Impfstoffs bestimmt werde.

Impfstoffmangel in NRW: Bis mindestens Mitte Juni fast keine Erstimpfungen in den Impfzentren

Das NRW-Gesundheitsministerium hatte am Mittwoch in Düsseldorf klargestellt, dass es bis „mindestens Mitte Juni“ in den Impfzentren nur Zweitimpfungen geben könne. Auch in der Stadt Köln ist das Impfzentrum vom Impfstoffmangel betroffen. Kontingente für Erstimpfungen seien vorläufig ausgeschöpft. Daran ändere auch die Aufhebung der Priorisierung ab kommenden Montag nichts. Laumann sagte am Freitag, er hoffe, dass es „Ende Juni, Anfang Juli“ wieder soviel Impfstoff gebe, dass Hausärzte, Impfzentren und Betriebsärzte dann dementsprechend impfen könnten.

NRW: Gesundheitsminister Laumann sieht Aufhebung der Priorisierung gelassen

Dass es durch die Aufhebung der Priorisierung durch den Bund zu einem zusätzlichen Ansturm von Impfwilligen kommen könnte, sieht Laumann eher gelassen. „Die Prio 3, in der wir uns zurzeit befinden, ist so groß, dass das sowieso schon fast drei Viertel der Bevölkerung ist“, sagte er im WDR. „Von daher ist das auch ziemlich egal, ob man jetzt noch eine Prio hat oder nicht.“ (nb mit dpa/lnw)

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