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Corona in NRW: Landesinzidenz nun schon bei 71,6 – hier sind die Werte am höchsten

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Menschen gehen durch die Kölner Innenstadt.
In NRW steigt die Sieben-Tage-Inzidenz immer weiter an. (Symbolbild) © Marius Becker/dpa

Die Wocheninzidenz liegt in NRW nun schon bei über 70. Besonders hoch sind die Werte aktuell in Leverkusen, Bonn und Wuppertal.

Düsseldorf – Die Corona-Zahlen in Nordrhein-Westfalen klettern weiter. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen bei 71,6. Am Vortag hatten die Gesundheitsämter noch 64,6 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche registriert.

Innerhalb eines Tages kamen 3040 neue Covid-19-Infektionen hinzu. Es wurden acht neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Auch im Bundesdurchschnitt (Inzidenz bei 44,2) zeigt sich: NRW ist bei den Corona-Zahlen weit oben. Höher ist die Infektionsrate aktuell übrigens nur in Hamburg.

Coronavirus NRW: Inzidenz steigt weiter – Höchstwerte unter anderem in Leverkusen, Bonn und Wuppertal

Mittlerweile haben vier Kreise oder kreisfreie Städte in NRW wieder die Wocheninzidenz von 100 überschritten: Leverkusen (124,6), Bonn (121,9), Wuppertal (121,9) und Bielefeld (103,8). Unter dem Wert von 35 lagen nur noch Kleve (25,3) und Bottrop (34,0).

„Die Dynamik des Infektionsgeschehens ist keine gute Nachricht“, zitiert die Neue Westfälische Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD). Die Kontaktnachverfolgung stellt dem Medienbericht zufolge derzeit eines der größten Probleme dar. Reiserückkehrer hätten einen erheblichen Anteil am dynamischen Infektionsgeschehen. Die Sommerferien waren in NRW am Dienstag zu Ende gegangen.

Neben der Inzidenz ist übrigens auch die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern wieder leicht angestiegen.

Neue Corona-Schutzverordnung in NRW ab Freitag: 3G-Regel tritt ab einer Inzidenz von 35 in Kraft

Die Inzidenz, die bisher die Grundlage für viele Corona-Einschränkungen war, spielt in der Pandemie nun aber eine andere Rolle als zuvor. In der von diesem Freitag an geltenden neuen Corona-Schutzverordnung bleibt eine Sieben-Tage-Inzidenz von 35 die einzige Kennziffer, ab der dann die „3G-Regeln“ (geimpft, genesen oder getestet) zum Beispiel für Besuche in der Innengastronomie gelten.

Übrigens dürfen ab Freitag unter bestimmten Voraussetzungen auch wieder die Clubs und Discos in NRW öffnen. Vor der Öffnung müssen sie jedoch ein Hygienekonzept bei der lokalen Gesundheitsbehörde vorlegen. Zudem brauchen Ungeimpfte, und Personen, die nicht genesen sind, ab einer Inzidenz von 35 einen negativen PCR-Test, wenn sie dort feiern wollen. (nb mit dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Artikel wurde am 19. August aktualisiert. Weitere Details wurden eingefügt.

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