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NRW: Corona-Inzidenz steigt leicht – in dieser Stadt ist der Wert besonders hoch

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Menschen mit Mund-Nasen-Maske gehen durch die Fußgängerzone in Leverkusen.
Über einer Inzidenz von 100 liegt aktuell zum Beispiel auch die Stadt Leverkusen. (Symbolbild) © Oliver Berg/dpa

In Nordrhein-Westfalen ist der 7-Tage-Inzidenzwert aktuell leicht gestiegen. Besonders hoch ist der Wert aktuell in Wuppertal, Leverkusen und im Kreis Lippe.

Berlin/Düsseldorf – Der Corona-Inzidenzwert ist in Nordrhein-Westfalen wieder leicht angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner am Dienstag bei 99,4 – am Montag hatte die Kennziffer bei 99,3 gelegen, am Sonntag bei 100,8. Die Gesundheitsämter in NRW meldeten aktuell 1890 Neuinfektionen und 21 Todesfälle - und damit deutlich mehr als am Vortag.

Coronavirus NRW: Inzidenz steigt landesweit leicht an – höchster Wert in Wuppertal

Die höchsten Neuinfektionszahlen verzeichneten Wuppertal (213,8), der Kreis Lippe (168,3) und Leverkusen (159,2). Die größte NRW-Stadt Köln lag bei 101,6, und die Landeshauptstadt Düsseldorf kam auf eine Inzidenz von 121. Den niedrigsten Wert verzeichnete weiterhin der Kreis Wesel (45,9).

Wuppertal213,8
Leverkusen159,2
Kreis Lippe168,3

Coronavirus NRW: Anteil der Neuinfektionen bei Schulkindern und Jugendlichen am höchsten

Mit Blick auf das Alter der Betroffenen fiel der Anteil der Neuinfektionen am höchsten bei Schulkindern und Jugendlichen aus. Nach den am Dienstag vom nordrhein-westfälischen Landeszentrum Gesundheit veröffentlichten Zahlen lag die Inzidenz bei den 10- bis 14-Jährigen bei 287,3 - gefolgt von den 5- bis 9-Jährigen mit 243,1 und den 15- bis 19-Jährigen mit 193,4.

Neue Coronaschutzverordnung NRW: Diese Werte sind neben der Inzidenz nun entscheidend

Die Inzidenz gilt als eine Kennziffer von mehreren, ist aber inzwischen nicht mehr der entscheidende Richtwert für Schutzmaßnahmen in der Pandemie. In der jüngsten Corona-Schutzverordnung für NRW, die seit dem 13. September gültig ist, wird auch etwa die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt. Mit Stand vom Montag lagen 1361 Corona-Patienten in NRW-Krankenhäusern, 426 davon auf Intensivstationen, und 270 von ihnen mussten beatmet werden. (nb mit dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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