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NRW: 168 E-Scooter-Unfälle im ersten Jahresdrittel – 162 Menschen verletzt

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Ein Mann fährt auf einem E-Roller.
In NRW gab es bisher zahlreiche Unfälle mit E-Scootern (Symbolbild). © Michael Gstettenbauer/Imago

In NRW hat es im ersten Jahresdrittel erneut zahlreiche Unfälle mit E-Scootern gegeben. Dabei wurden 162 Menschen verletzt.

Düsseldorf – In den ersten vier Monaten dieses Jahres sind bei insgesamt 168 E-Scooter-Unfällen in Nordrhein-Westfalen 162 Mal Menschen verletzt worden. Im vergangenen Jahr waren 577 dieser Unfälle registriert worden, bei denen 567 Mal Menschen zu Schaden kamen. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde.

E-Scooter in NRW: Landesregierung wird nicht tätig

Eigenen Handlungsbedarf sieht die Landesregierung demnach nicht: Die Städte könnten die E-Scooter über Sondernutzungssatzungen oder Sondernutzungsverträge mit den Anbietern selbst steuern. Eine gesetzliche Klarstellung durch das Land sei dafür nicht erforderlich. 

Oftmals ist bei Unfällen mit E-Scootern Alkohol im Spiel. So prallte in Gelsenkirchen ein alkoholisierter E-Scooter-Fahrer gegen ein Polizeiauto. In Köln fuhr ein Betrunkener mit einem Roller auf die A4. In der Kölner Innenstadt stieß eine angetrunkene 13-Jährige mit einem Kinderwagen zusammen. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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