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NRW: Zahl Geldautomaten-Sprengungen deutlich gesunken – bisher 72 Taten

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Ein zerstörter Geldautomat steht in der Filiale einer Bank in Köln.
Geldautomaten werden nun häufiger mit Sprengstoff zerstört (Archivbild). © Oliver Berg/dpa

In NRW haben Kriminelle bisher 72 Geldautomaten gesprengt. Diese Zahl liegt deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Düsseldorf – Die Zahl der Geldautomaten-Sprengungen liegt in Nordrhein-Westfalen deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Mit Stand Freitag (20. August) hatten die Panzerknacker 72 Mal zugeschlagen, teilte das Landeskriminalamt NRW am Freitag auf Anfrage mit. In 49 Fällen blieb es beim Versuch.

Im Vorjahr hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits 132 Angriffe auf Geldautomaten abgespielt. Im ersten Halbjahr dieses Jahres hatten die Gangster 44 Mal zugeschlagen. Im ersten Halbjahr des Vorjahres waren es mit 106 Attacken mehr als doppelt so viele Angriffe. Bei Attacken auf Geldautomaten in NRW haben die Täter in diesem Jahr in rund 65 Prozent der Fälle Sprengstoff statt Gas benutzt. Das erklärte das LKA im Juni.

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NRW: Geldautomaten-Sprengung in Niederzier bei Düren

Die jüngste Tat registrierte die Polizei am Freitag in Niederzier bei im Kreis Düren. Ob die Täter in der Nacht auf Freitag Bargeld erbeuten konnten oder durch eine ausgelöste Nebelanlage daran gehindert wurden, war zunächst noch unklar. Nach der Tat türmten die Unbekannten mit zwei Autos. Fahndungsmaßnahmen wurden eingeleitet. Auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz.

Vor einigen Tagen noch kam es zur Sprengung eines Geldautomaten in Bochum. Durch die Explosionen gab es große Schäden. In Erftstadt wurde nach einer Sprengung der Eingang einer Bankfiliale komplett vewüstet. Ein großer Durchbruch gelang kürzlich der Polizei Duisburg. Einsatzkräfte nahmen mutmaßliche Geldautomatensprenger fest. In ganz NRW haben Beute gemacht. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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