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Schlag gegen Drogenszene: Festnahmen in Oberhausen, Gelsenkirchen, Essen

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Polizeiaktion gegen Drogenbande in NRW, Hessen und Luxemburg
Mit der Durchsuchung zahlreicher Gebäude geht die Polizei in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Luxemburg gegen eine mutmaßliche Bande vor, die einen bundesweiten Marihuana-Handel betreiben soll. © picture alliance/dpa/Polizeipräsidium Oberhausen

Polizeikräfte durchsuchen aktuell in NRW, Hessen und Luxemburg mehrere Gebäude. Ermittelt wird gegen eine mutmaßliche Drogenbande.

Oberhausen – Mit der Durchsuchung zahlreicher Gebäude geht die Polizei in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Luxemburg gegen eine mutmaßliche Bande vor, die einen bundesweiten Marihuana-Handel betreiben soll. Die Oberhausener Kriminalpolizei berichtete am Donnerstagmorgen von Durchsuchungen und Festnahmen in Oberhausen, Medebach, Heinsberg, Lüdenscheid, Bottrop, Gelsenkirchen, Essen (alle Nordrhein-Westfalen), in Korbach (Hessen) sowie in Strassen (Luxemburg).

NRW, Hessen, Luxemburg: Polizei ermittelt gegen Drogenbande und durchsucht Gebäude

„Vor wenigen Minuten sicherten Ermittlerinnen und Ermittler der Oberhausener Kriminalpolizei, unterstützt von starken Kräften benachbarter Polizeibehörden sowie operativer Einheiten des Landes NRW und Hessen Zugänge zahlreicher Gebäude, in denen zurzeit gerichtlich angeordnete Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt werden“, teilte die Polizei Oberhausen kurz nach 6.30 Uhr mit. Das umfangreiche Ermittlungsverfahren wird bei der Staatsanwaltschaft Duisburg geführt.

Durchsuchung in NRW: Ermittlung wegen bundesweiten Marihuana-Handel – vieles ist noch unklar

In den Objekten suchten die Ermittler nach Beweisen, die den dringenden Tatverdacht gegen Mitglieder einer Bande weiter erhärten sollen, denen die Staatsanwaltschaft Duisburg einen umfangreichen bundesweiten Marihuana-Handel vorwirft. Die Oberhausener Kriminalpolizei wird den Angaben zufolge von Kräften benachbarter Polizeibehörden sowie operativer Einheiten des Landes Nordrhein-Westfalen und Hessen unterstützt. Eine erste Bilanz der Aktion wollen Polizei und Staatsanwaltschaft im Laufe des Donnerstags ziehen. Die Polizei wollte sich zum Beispiel zunächst nicht äußern, wie viele Festnahmen es gegeben hat und in welchen Umfang Drogen bei der großangelegten Aktion gefunden wurden. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Artikel wurde am 9. Dezember aktualisiert. Neuerung: Zitat im zweiten Absatz eingefügt.

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