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Polizeieinsatz: SEK aus NRW und Hessen fasst mutmaßliche Geldautomatensprenger

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Mitglieder eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei stehen zusammen.
Bei einem Polizeieinsatz des SEK wurden zwei mutmaßliche Geldautomatensprenger gefasst. (Symbolbild) © Marius Becker/dpa

Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) aus Nordrhein-Westfalen und Hessen haben in der Nacht zu Mittwoch zwei mutmaßliche Geldautomatensprenger gefasst.

Gießen – Bei einem Polizei-Großeinsatz haben Spezialkräfte aus Hessen und Nordrhein-Westfalen zwei mutmaßliche Geldautomatensprenger gefasst. In der Nacht zu Mittwoch hätten die zwei Männer vor einer Sparkasse in Gießen eine Sprengung mit selbstgebautem Sprengstoff geplant, teilte eine Sprecherin des hessischen Landeskriminalamts mit. Die Männer seien schon seit längerem unter der Beobachtung des SEK. Weitere Details sollten im Laufe des Tages mitgeteilt werden.

Polizeieinsatz in Gießen: SEK aus Hessen und NRW schnappt mutmaßliche Geldautomatensprenger

Beim Einsatz waren Entschärfer des Landeskriminalamtes, ein Polizeihubschrauber, mehrere Polizeiwagen und die Spurensicherung beteiligt. Die zwei mutmaßlichen Täter wurden festgenommen. Der Sprengstoff wurde nach der Festnahme kontrolliert gesprengt.

NRW: Täter nutzen bei Geldautomaten-Attacken häufiger Sprengstoff – das steckt dahinter

Übrigens: Seit diesem Jahr nutzen die Täter bei Attacken auf Geldautomaten in NRW häufiger Sprengstoff. Das hatte das Landeskriminalamt in einer Stellungnahme für den Landtag in Düsseldorf mitgeteilt. Zuvor wurde häufiger Gas benutzt. Als Grund nennt das LKA ein „Wettrüsten“ mit den Banken, die immer stabilere Geräte aufstellten - um Raubzüge zu verhindern. Tatsächlich beißen sich die Täter oft die Zähne an den Automaten aus: Laut LKA war 2015 nur knapp jede zweite Attacke ein Misserfolg. (dpa)

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