1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

NRW/Kreis Höxter: Nandus erschossen – wegen Unfallgefahr

Erstellt: Aktualisiert:

Nandus in freier Wildbahn.
In NRW wurden zwei Nandus getötet. Die Behörde beauftragte einen Jäger mit der Erschießung. (Montage) © Jens Büttner /dpa

Im Kreis Höxter wurden in den vergangenen Tagen zwei Nandus gesehen. Die Behörden ordneten die Erschießung der Tiere an.

Brakel – In den vergangenen Tagen haben zwei entlaufene Nandus im Kreis Höxter in NRW an der Grenze zu Niedersachsen für Aufsehen gesorgt. In Absprache mit den Behörden hat ein Jäger mit Sondergenehmigung die Laufvögel am Montag und Dienstag erschossen, wie die Polizei erklärte. Mehrere Medien hatten darüber berichtet.

NRW/Kreis Höxter: Jäger schießt entlaufene Nandus ab – Tiere bei Nieheim und Warburg gesichtet

Nach Angaben der Polizei gab es seit mehreren Tagen Sichtungen der Tiere. „Erst vereinzelt, dann gehäuft“, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Verwirrung hatte es gegeben, weil die Zeugen ein Tier bei Nieheim und eins im rund 30 Kilometer entfernten Warburg gesehen hatten.

NRW/Kreis Höxter: Entlaufene Nandus getötet – Erschießung wegen Unfallgefahr

Wegen der Gefahr für Autofahrer auf den vielbefahrenen Landstraßen in der Region ordneten die Behörden das Erschießen an. Nach Angaben des Veterinäramtes ist es nicht möglich, die scheuen Tiere einzufangen. Auch ein Betäubungsschuss sei nicht möglich gewesen. Die Ermittlungen der Polizei zu den Besitzern der Tiere sind noch nicht abgeschlossen. (nb mit dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant