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Laschet zur aktuellen Corona-Lage: „Keine weiteren Lockerungen ab dem 22. März“

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Von: Nina Büchs

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, kommt in das Plenum des Landtages.

Armin Laschet betrachtet die Corona-Lage in NRW kritisch. (Symbolbild) © Federico Gambarini/dpa

In NRW steigt die 7-Tage-Inzidenz weiter an. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kündigte nun an, dass es keine weiteren Lockerungen zum 22. März geben wird.

Düsseldorf – In NRW ist die Corona-Lage weiter kritisch – die Wocheninzidenz liegt laut RKI aktuell bei 96,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, Tendenz steigend. Viele Kommunen, wie auch Köln und Duisburg, haben die 100er Marke schon überschritten. Angesichts der aktuellen Entwicklung hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nun angekündigt, dass es in Nordrhein-Westfalen keine weiteren Lockerungen geben werde.

NRW: Keine weiteren Lockerungen – Außengastronomie, Kinos, Theater und Konzerthäuser betroffen

„Es kann ab dem 22. März keine weiteren Öffnungen geben“, sagte Laschet am Freitag in einer Sondersitzung des Landtags. -Laut der Corona-Verordnung hätte am 22. März bei einer stabilen Inzidenz von 50 und 100 die Außengastronomie, sowie Kinos, Theater und Konzerthäuser öffnen dürfen. Auch der Kontaktsport wäre dann wieder möglich gewesen. Am Montag wollen die Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen beraten.

NRW: Wocheninzidenz steigt weiter an – dann greift die Notbremse

Wie Laschet klarmachte, werde die von Bund und Ländern vereinbarte Notbremse im Fall stark steigender Infektionszahlen in NRW landesweit angewendet. Die „Notbremse“ greift dann, wenn landesweit die Inzidenz mehr als drei Tage in Folge über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen liegt.

Coronavirus in NRW: Dieser Landkreis ist aktuell die größte Hochburg in Nordrhein-Westfalen

Laut einer interaktiven Corona-Karte ist die Wocheninzidenz im Landkreis Greiz in Thüringen aktuell am stärksten ausgeprägt. Dort liegt die 7-Tage-Inzidenz dort bei 533,9. In NRW ist der Märkische Kreis mit 188,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am stärksten von Corona betroffen.

Coronavirus: Das ist die Lage in NRW – Teststellen werden ausgeweitet

Wie es in NRW nun weitergeht, muss abgewartet werden. Positiv ist jedoch, dass die Impfungen mit dem Astrazeneca wieder aufgenommen werden können. Auch bei den Teststellen gibt es gute Nachrichten: So sind in Nordrhein-Westfalen nun landesweit über 2000 Teststellen nutzbar, in denen ein Corona-Schnelltest gemacht werden kann.

Die kostenlosen Schnelltests durch geschultes Personal gibt es nun in ausgewählten Apotheken, Testzentren und bei Hausärzten. Wöchentlich werde den Bürgern mindestens ein Schnelltest, wie Bund und Länder in ihrer Konferenz Anfang März beschlossen hatten. Eine Übersicht zu den Teststellen in Köln und Düsseldorf finden Sie hier. Übrigens: In Köln hat der Krisenstab nun beschlossen, dass nun auch bei einem Besuch im Zoo, in einem Museum oder beim Friseur ein negatives Schnelltest-Ergebnis vorgelegt werden muss. (nb mit dpa)

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