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NRW: Maskenpflicht auf Spielplätzen fällt weg

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Ein Mädchen spielt auf dem Waldspielplatz in Frankfurt-Schwanheim auf einem sogenannten Mehrgenerationenspielgerät
Kinder sowie Eltern können den Spielplatz-Besuch wieder unbeschwerter genießen. © Arne Dedert/dpa

Eltern aufgepasst: Ab Donnerstag muss auf Spielplätzen in Nordrhein-Westfalen keine Maske mehr getragen werden. Die neue Schutzverordnung machts möglich.

Düsseldorf – Auf den Spielplätzen in Nordrhein-Westfalen muss ab sofort kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. Das geht aus der seit Donnerstag geltenden neuen Corona-Schutzverordnung des Landes hervor. Die entsprechende Regelung wurde in dem Dokument gestrichen. Auch in Jugendherbergen und bei Zeltlagern wurde die Maskenpflicht deutlich gelockert.

Noch im Mai sah die Lage ganz anders aus. Nach mehrere Corona-Verstößen konnte ein Siegburger Spielplatz sogar nur noch auf Termin besucht werden.

Neue Corona-Regeln in NRW: Lockerungen bei Busreisen und Besuchen in Krankenhäusern

Die neue Corona-Verordnung sieht auch noch Lockerungen in anderen Bereichen vor. So können in Kreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 touristische Busreisen unter bestimmten Bedingungen auch wieder ohne Kapazitätsbegrenzung und Mindestabstand zwischen den Fahrgästen durchgeführt werden. Voraussetzung sind ein negativer Corona-Test und die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Bedingung ist zudem, dass alle Gäste aus einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt der Inzidenzstufe 1 kommen, also aus einem Gebiet, in dem die Inzidenz pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen nicht über 35 liegt.

Auch die Regeln für Besuche in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Wohnformen der Eingliederungshilfe wurden präzisiert. Besuche seien auf der Basis eines einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts „umfassend zu ermöglichen“, heißt es nun. Dabei „können“ Besuche von einem negativen Testnachweis, einem vorherigen Corona-Test in der jeweiligen Einrichtung oder dem Nachweis der Immunisierung abhängig gemacht werden.

Ausnahmen von Besuchsmöglichkeiten zum Schutz besonders vulnerabler Personen dürften nur im Einzelfall von der Einrichtung angeordnet werden. Dabei sei stets zu berücksichtigen, dass die jeweiligen Regelungen „nicht zu einer vollständigen Isolation der Betroffenen führen dürfen“. In vielen Orten wie Köln und Düsseldorf gelten dank sinkender Inzidenzzahlen ab Freitag weitere Lockerungen der Stufe 1. (os mit dpa)

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