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Pärchen mit Knoblauch-Pizza im Taxi – Fahrer rastet komplett aus

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Eine Frau lacht und sitzt auf der Motorhaube eines Auto und isst eine Pizza aus einem Pizzakarton.
In Mönchengladbach gab es Zoff, weil ein Taxifahrer Fahrgäste wegen Knoblauch auf ihrer Pizza nicht mitnehmen wollte. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Weil er den Knoblauch-Geruch in seinem Taxi nicht ertrug, drehte ein Fahrer in Mönchengladbach durch.

Mönchengladbach – Ungewöhnliches Ende einer kurzen Taxifahrt in Mönchengladbach: Es geht um ein junges Pärchen, zwei Pizzen mit viel Knoblauch und einen Taxifahrer, 49 Jahre alt.

Was war passiert? Zum Abschluss ihres Besuchs in der Altstadt von Mönchengladbach (NRW) hatten sich eine Frau (21) und ihr Freund (23) noch schnell zwei Pizzen für daheim gekauft. Der genaue Belag ist unbekannt, aber eines steht fest: Es muss ziemlich viel Knoblauch darauf gewesen sein. Denn als die beiden Freunde italienischer Speisen sich samt Pizza ein Taxi nehmen wollten, wurde es schwierig.

Mönchengladbach: Diskussion am Taxistand wegen Knoblauch-Pizza

Schon am Taxistand kam es zu Diskussionen in Sachen Knoblauch-Fahne: „Der Taxifahrer lehnte eine Beförderung aufgrund des Knoblauchgeruchs zunächst ab, stimmte ihr dann aber doch zu“, so die Polizei Mönchengladbach. Allerdings hielt der Friede nicht lange. Der Knoblauch-Geruch war offenbar so schlimm, dass der Fahrer das Pizza-Pärchen an Roermonder Straße, Ecke Hensenweg aufforderte, das Taxi samt Pizzen zu verlassen.

Mönchengladbach: Knoblauch-Taxi geräumt – Frau umgefahren

Doch das gefiel dem Pärchen gar nicht. Es wurde gestritten, es wurde beleidigt, es wurde handgreiflich. Als der Taxifahrer dann seine Fahrt im Knoblauch-befreiten Taxi fortsetzen wollte, stellte sich die 21-Jährige vor das Auto. Der Taxifahrer fuhr trotzdem los, nahm die Frau auf der Motorhaube mit, bis diese nach einigen Metern stürzte und brauste davon.

Die Frau kam mit leichten Verletzungen davon – und der rabiate Taxifahrer nicht weit. Die Polizei konnte den 49-Jährigen schnell ermitteln – der Führerschein ist erstmal weg. Gegen ihn wird jetzt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. (kem, ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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