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Maskenpflicht in der Bahn: Polizei kontrolliert am Montag in ganz NRW – so teuer wird‘s für Maskenverweigerer

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Von: Benjamin Stroka

Polizisten an einem Bahnsteig.

Polizisten kontrollieren am Montag in einer groß angelegten Aktion die Maskenpflicht im Nah- und Fernverkehr (Symbolbild). © Arne Dedert/dpa

In einer groß angelegten Aktion wird am Montag bundesweit die Maskenpflicht in der Bahn kontrolliert. Auch in NRW drohen Maskenverweigerern hohe Bußgelder.

Düsseldorf – Für Maskenverweigerer könnte es am Montag, 7. Dezember, teuer werden. Polizei und Ordnungsämter planen im Auftrag des Verkehrsministeriums bundesweite Kontrollen der Maskenpflicht im öffentlichen Personennah- sowie Fernverkehr, um bei der Eindämmung des Coronavirus zu helfen.

NRW: Kontrollen werden auf mehreren ausgewählte Strecken und in Bahnhöfen durchgeführt

Masken-Verweigerer in Nordrhein-Westfalen müssen mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro rechnen. „Bahnfahren ist auch in Corona-Zeiten eine sichere Sache“, verspricht NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Die allermeisten Menschen tragen ihre Maske. Das zeigen uns die landesweiten Kontrollen in Nordrhein-Westfalen. Dass auch bundesweit auf Fernstrecken Schwerpunktkontrollen durchgeführt werden, ist ein wichtiger Beitrag, um an die Maskenpflicht zu erinnern.“

Am Montag werde man in ganz NRW in Zügen auf ausgewählten Strecken und in Bahnhöfen erneut ebensolche Schwerpunktkontrollen durchführen. „Gleichzeitig finden am Montag auf Initiative des Bundesverkehrsministeriums, der Deutschen Bahn und der Bundespolizei Kontrollen im Fernverkehr zwischen einzelnen Bundesländern statt“, teilt das NRW-Verkehrsministerium mit.

Die Aktion läuft unter dem Motto „Gemeinsam für Ihre Gesundheit“ und wird neben Ministerium, Bundespolizei und den kommunalen Ordnungsämtern auch von Aufgabenträgern im ÖPNV, der Deutsche Bahn AG und Eisenbahnverkehrsunternehmen unterstützt.

NRW kontrollierte bereits im August und November und verzeichnet positive Tendenz

In NRW fand bereits am 24. November eine ähnliche Aktion statt. Damals wurden 805 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. Dennoch konnte das Land eine positive Tendenz verzeichnen. Denn am 24. August wurden bei einer landesweiten Prüfung im Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen noch 1.707 Verstöße entdeckt.

„Das Tragen der Maske ist ein Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme, auf das wir auch weiterhin mit Kontrollen aufmerksam machen“, betont Verkehrsminister Wüst. Sein Dank gelte allen, „die sich an die Regel halten und sich und andere schützen“. (bs)

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