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Impfzentrum Bielefeld: Mann bucht 3000 Termine

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Ein Polizeiauto steht vor einem Schild mit dem Schriftzug „Impfzentrum“. Im Impfzentrum des Landkreises Vorpommern-Greifswald.
Die Zahl der Polizeieinsätze an Impfzentren in NRW ist überschaubar. (Symbolbild) © Stefan Sauer/dpa

Millionen Menschen wurden in NRW bereits geimpft. Doch immer wieder muss die Polizei auch zu Einsätzen rund um die Impfzentren ausrücken.

Die Polizei in NRW hat seit Anfang Januar 34 „besondere Vorkommnisse“ an und in den Impfzentren des Landes registriert. Dazu gehörten neben Bedrohungen oder Diebstählen auch Cyberangriffe, wie das Innenministerium auf dpa-Anfrage mitteilte.

Polizeieinsätze an Impfzentren: Diese Vorfälle hat die Polizei seit Januar registriert

Eine „örtliche oder zeitliche Häufung“ sei bei den Einsätzen nicht festzustellen. Es handele sich zudem um eine erste Zählung – und keine finalisierte Statistik. Demnach gab es neun verdächtige Personen, sechs Bedrohungssachverhalte, fünf Sachbeschädigungen, drei Diebstahlsdelikte, zwei Körperverletzungen beziehungsweise Beleidigungen und drei Cyberangriffe.

Ermittlung in Bielefeld: Mann bucht 3000 Impftermine im Impfzentrum

So ermittelte die Polizei unter anderem einen Mann, der im Bielefelder Impfzentrum 3000 Impftermine ausgemacht hatte. „Die falsch gebuchten Termine konnten rechtzeitig erkannt und neu vergeben werden“, heißt es in einem aktuellen Bericht des Gesundheitsministeriums an den Landtag.

Übrigens sind derzeit immer mehr Impfpass-Fälschungen im Umlauf. Denn durch eine Corona-Impfung können Freiheiten teilweise wieder zurückgewonnen werden. Vollständig Geimpfte und Genesene müssen sich beispielsweise keinem Corona-Test mehr unterziehen, unter anderem entfällt auch die Ausgangssperre und die Kontaktbeschränkung für sie. (dpa)

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