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NRW: Razzia gegen organisierte Kriminalität – „krönende Abschluss aufwendiger und verdeckter Ermittlungen“

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Scherben liegen vor einem Gebäude, nachdem Einsatzkräfte bei einer Razzia die Tür aufgesprengt haben
Bei einer Razzia in Duisburg wurde eine Tür aufgesprengt. © Justin Brosch/dpa

Am Mittwochmorgen durchsuchten hunderte Einsatzkräfte in NRW unter anderem Wohnungen und Lagehallen. Die Razzia richtet sich gegen die organisierte Kriminalität.

Update vom 17. November, 19:48 Uhr: Bei der Großrazzia ist der Polizei in Nordrhein-Westfalen erneut ein Schlag gegen den organisierten Drogen- und Waffenhandel gelungen. In zwölf Städten wurden insgesamt 47 Objekte – darunter Kioske, Wohnungen, Lagerhallen, Restaurants und Werkstätten – durchsucht, teilte die federführende Polizei in Duisburg am Mittwoch mit.

„Der heutige Einsatz ist der krönende Abschluss aufwendiger und verdeckter Ermittlungen gegen die Organisierte Kriminalität“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Laut Reul hat die Polizei sechs Männer verhaftet und zwei weitere Verdächtige vorläufig festgenommen. Die Männer sind zwischen 23 und 39 Jahre alt, teilte die Polizei am Nachmittag mit. „Alle haben die türkische Staatsangehörigkeit. Die Tätergruppe war extrem umtriebig im Waffen- und im Drogenhandel“, sagte der Innenminister.

NRW: Razzia gegen organisierte Kriminalität – Spezialeinheit sprengt Tür auf

Erstmeldung vom 17. November: Duisburg – Razzia gegen organisierte Kriminalität in NRW: Seit den Morgenstunden durchsuchte die Polizei in NRW mehrere Objekte. Das teilte die Polizei Duisburg am Mittwochmorgen (17. November) mit.

Die Durchsuchungen fanden demnach „im Rahmen eines aufwendigen, verdeckt geführten Verfahrens gegen die organisierte Kriminalität im Bereich des Drogen- und Waffenhandels“ statt, heißt es in einer Mitteilung. Durchsucht wurden insgesamt 47 Objekte, darunter Wohnungen Gewerbebetriebe und Lagerhallen.

Razzia NRW: Spezialeinheiten unterstützen Kripo

An einem Haus in Duisburg sprengten Spezialeinheiten in den frühen Morgenstunden die Eingangstür auf und durchsuchten das Gebäude. Eine Person wurde in Handschellen abgeführt. Genauere Aussagen, gegen wen sich die Durchsuchungen richteten und über einen möglichen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Objekten machte eine Polizeisprecherin gegenüber der dpa nicht

Razzia in NRW: Durchsuchungen in Duisburg, Wuppertal, Essen

Mehrere hundert Einsatzkräfte – darunter Spezialeinheiten, Einsatzhundertschaften und Diensthundeführern – unterstützten die Kriminalpolizei. Der Einsatz wurde von der Duisburger Polizei geführt. Die Durchsuchungen liefen unter anderem in Wuppertal, Duisburg, Herne, Hamm, Dinslaken, Gladbeck, Essen, Langenfeld, Ratingen und Kamp-Lintfort. (sk/ots mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Hinweis: Dieser Artikel wurde am 17. November um 10:50 Uhr aktualisiert. Neu: Weitere Details zum Einsatz.

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