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Wegen Corona in NRW: Nur wenige Razzien gegen Clankriminaliät in Shisha-Bars

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Polizist aus NRW von hinten mit Uniform, auf Polizeiauto blickend
Die Polizei hat in NRW 92 Razzien gegen Clankriminalität durchgeführt (Symbolbild). © picture alliance/Federico Gambarini

Sechs Shisha-Bars hat die Polizei in NRW in diesem Jahr kontrolliert. Insgesamt gab es bisher aber 92 Razzien gegen Clankriminalität.

Düsseldorf – Trotz der Corona-Pandemie hat die Polizei in NRW in diesem Jahr 92 Razzien gegen Clankriminalität gestartet. Die Zahl der durchsuchten Objekte ist allerdings stark gesunken: So wurden bis Ende März lediglich sechs Shisha-Bars kontrolliert, wie aus einem Bericht des Innenministeriums an den Landtag hervorgeht.

2019 waren laut Ministerium 1892 Objekte kontrolliert worden, 2020 immerhin noch 1221, dieses Jahr bislang nur 189. Vor allem die Zahl durchsuchter Shisha-Bars ging stark zurück: 2019 waren es laut dem Bericht an den Innenausschuss 828, 2020 noch 304 – dieses Jahr besagte sechs.

Wenige Razzien in NRW: Shisha-Bars sind geschlossen

Der Grund seien geschlossene Lokalitäten und Kontaktbeschränkungen, betonte das Innenministerium. Dennoch seien 195 Strafanzeigen, 653 Ordnungswidrigkeitsanzeigen und 496 Verwarngelder verhängt worden.

Insgesamt ist die Zahl der Straftaten in NRW in 2020 zurückgegangen. Wie die Kriminalstatistik zeigt, ist die Computerkriminalität stark angestiegen. Gerade im Kampf gegen den Drogenkriminalität führt die Polizei in NRW immer wieder großangelegte Razzien durch. (dpa/lnw)

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