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Bochum: Tod nach Techno-Party – Obduktion klärt Rätsel über Todesursache auf

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Von: Dennis Liedschulte

Ein Mann (41) starb am Sonntag (10. April). Er geriet mit einem Security-Mitarbeiter vor dem „RuhrCongress“ in Bochum in Streit. Das ergab die Obduktion.

Update, Montag (11. April), 16 Uhr: Bochum – Die Polizei und Staatsanwaltschaft Bochum sind mit einer Mitteilung nach der Obduktion des Verstorbenen (41) an die Öffentlichkeit gegangen. Gewalteinwirkungen seien ursächlich für den Tod des Mannes gewesen, so die Ermittler.

StadtBochum
BundeslandNRW
ThemaMann verstirbt nach Streit auf Techno-Party

NRW: Tod nach Techno-Party in Bochum – Gewalteinwirkungen des Security-Mitarbeiters waren Schuld

Der in Gewahrsam genommene Security-Mitarbeiter (42) wurde nach offiziellen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bochum beim Amtsgericht vorgeführt. Man hat Untersuchungshaft wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeordnet. Die Ermittlungen laufen weiter.

Erstmeldung, Montag (11. April), 13 Uhr: Nach einer langen Corona-Pause sollte endlich mal wieder richtig gefeiert werden in NRW.* Die Techno-Party „Polarize“ ist am Sonntagmorgen (10. April) jedoch von einem Drama überschattet worden, wie RUHR24* erfahren hat. Nach einer Auseinandersetzung mit einem Security-Mitarbeiter verstarb ein Mann (41) im Krankenhaus in Bochum.

NRW: Drama vor „RuhrCongress“ in Bochum – Mann gerät mit Security-Mitarbeiter in Streit und stirbt

Im Laufe des Montags (11. April) soll es, wie Staatsanwalt Andreas Bachmann gegenüber RUHR24 sagte, Neuigkeiten geben. Die Obduktion habe schon stattgefunden. Die Frage, die sich sowohl die Öffentlichkeit als auch Ermittler stellen. Warum starb der 41-Jährige im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Security-Mitarbeiter?

War das Eingreifen zu hart? Aus dem offiziellen Schreiben von Staatsanwaltschaft und Polizei Bochum geht hervor, dass der 41-jährige Mann fixiert worden sei. Was das jedoch genau heißt und ob das einen Einfluss auf den Zustand des Gastes gehabt hat, ist unklar und Teil der Ermittlungen.

NRW: Mann (41) stirbt nach Streit auf Techno-Party in Bochum – was ergibt die Obduktion?

Das ist bislang von dem Fall aus Bochum bekannt: Die Techno-Party „Polarize“* fand am Samstag (9. April) und Sonntag (10. April) im „RuhrCongress“ statt. Bei dem 41-Jährigen habe es sich um einen Gast gehandelt, der im Vorfeld die Veranstaltung habe verlassen müssen. Er sei daraufhin mit einem Security-Mitarbeiter - erst verbal, dann körperlich - in Streit geraten.

Laut Polizei Bochum sei der Mann im Zuge der Auseinandersetzung kollabiert, habe reanimiert werden müssen. Ein Notarzt habe ihn in ein Krankenhaus gebracht. Dort sei er verstorben.

Bochum NRW RuhrCongress
Am „RuhrCongress“ in Bochum ist ein Mann mit einem Security-Mitarbeiter in Streit geraten - und später verstorben. © imago stock&people

Nach Informationen der Waz, arbeitet eine externe Security-Firma mit dem „RuhrCongress“ zusammen. Die Security-Mitarbeiter haben demnach nicht direkt etwas mit dem Veranstalter der Techno-Party noch mit der Lokalität zu tun.

NRW: Drogenkonsum oder Gewalteinwirkung? Ermittlungen in Bochum sollen Fragen klären

„RuhrCongress“-Geschäftsführer Andreas Kuchajda äußerte sich gegenüber der Zeitung auf das Thema Drogen. Es sei die besondere Situation bei einer Technopartyveranstaltung zu beachten. Ob der Mann aufgrund eines Drogencocktails oder des Eingreifens des Security-Mitarbeiters starb, ist Teil der Ermittlungen.

Neuigkeiten könnten laut Staatsanwalt Andreas Bachmann im Laufe des Montags (11. April) veröffentlicht werden. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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