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Laschet reagiert auf Kritik an Brückenlockdown – „Was sind denn Eure Ideen?“

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Von: Lydia Mayer

Ministerpräsident Laschet besucht Impfzentrum in Aachen
Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, fordert mit „Brückenlockdown“ harte Beschränkungen (Archivbild) © David Young/dpa

Nach dem Besuch des Drive-In-Impfzentrums in Schwelm (Ennepe-Ruhr-Kreis) äußert sich NRW-Ministerpräsident zur Kritik an seinem Vorschlag für einen Brückenlockdown.

Schwelm – Nach einen Besuch der Drive-In-Impfstation in Schwelm im Ennepe-Ruhr-Kreis reagiert NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) auch auf die Kritik an seinem Vorschlag für einen Brückenlockdown. Das soll heißen: schärfere Regelungen bis zu dem Zeitpunkt, an dem mehr Menschen geimpft sind. Gefallen war der Begriff am Ostermontag bei einem Besuch eines Impfzentrums in Aachen.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet reagiert auf „Brückenlockdown“-Kritik

Nach seinem Besuch in Schwelm am Mittwoch bedauert Laschet die ablehnenden Reaktionen auf seinen Vorschlag, vor allem von SPD-Kollegen und fragt: „Was sind denn eure Ideen?“ Seine Idee des Brückenlockdowns liege auf dem Tisch, und alles andere werde dann hoffentlich konstruktiv und gemeinsam so schnell wie möglich geklärt werden, so Laschet weiter und fordert eine bundesweite, große gemeinsame Kraftanstrengung.

Am 12. April kommen Bund und Länder erneut zusammen, um über weitere Maßnahmen im Umgang mit der Corona-Pandemie zu sprechen. Laut Laschet sei derzeit eine entscheidende Phase der Pandemie, die eine Impfoffensive, aber auch Vorsicht auf den letzten Metern erfordere.

Laschet äußert sich zu weiterem Vorgehen in der Corona-Pandemie: „Notbremse wird umgesetzt“

Nach dem Besuch im Drive-in-Impfzentrum in Schwelm am Mittwoch äußert sich Armin Laschet auch zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie in NRW, sagt: „Die Notbremse wird überall so umgesetzt, wie beschlossen.“ Er setze aber weiter darauf, dass Click & Meet in Verbindung mit dem Testen eine Option bleibt. Auch, weil das aus seiner Sicht ein Weg sei, um mehr Menschen zum Test zu bringen.

Auf die Frage danach, wie es mit den Schulen weitergehen soll, verweist Laschet auf die Kultusministerkonferenz, die am heutigen Mittwoch (7. April) stattfindet. Auch, weil die Schulen in NRW nächste Woche wieder öffnen, hatte Laschet ein Vorverlegen des Bund-Länder-Gipfels auf diese Woche gefordert. „Schule kann nur öffnen, wenn überall das Testen funktioniert. Testen zwei Mal die Woche, muss dafür die Voraussetzung sein“, so Laschet.

Laschet geht davon aus, dass Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) im Anschluss an die Kultusministerkonferenz informiert, wie es ab Montag für die rund 2,5 Millionen Schüler in NRW weitergehen wird.

Armin Laschet äußert sich zu Impffortschritt: „Was da ist, wird verimpft“

„Das, was da ist, wird verimpft. Es liegen auch keine Impfdosen herum“, sagt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit Blick auf die Impfzentren in NRW. Bis zum Beginn der Sommerferien soll in Nordrhein-Westfalen die Hälfte aller Einwohner eine Corona-Erstimpfung erhalten haben.

„Unsere Grenze ist die Menge des Impfstoffs, der hier ankommt. Wir werden aber in eine Phase kommen, wo viel Impfstoff da ist“, sagt Laschet. Dann liege es an den Kommunen diesen schnell verimpfen. „Da setze ich auf die Ideen, die vor Ort da sind“, so Laschet. Das Drive-In-Impfzentrum in Schwelm sei ein Beispiel dafür, wie das innovativ machbar sei. (mit dpa)

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