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„Verunsicherung vermeiden“: NRW sagt Sirenen-Probealarme ab

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Eine Sirene auf einem Dach in Köln, im Hintergrund die Kölner Innenstadt.
Die Sirenen in NRW sollten am 10. März getestet werden. (Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/dpa

Aufgrund des Kriegs in der Ukraine hat NRW die geplanten Sirene-Probealarme für den 10. März abgesagt. Laut Innenminister Reul wollte man „Verunsicherung vermeiden“.

Düsseldorf – Sirenen sollen Menschen im Ernstfall vor Katastrophen schützen. Damit das auch sicher funktioniert, müssen sie regelmäßig getestet werden. Doch in Nordrhein-Westfalen wird der nächste Probealarm am 10. März nicht stattfinden. Der Grund: der Ukraine-Konflikt. Es gehe darum, eine „Verunsicherung der Bevölkerung oder sogar Fehlinterpretation“ zu vermeiden, teilte Innenminister Herbert Reul (CDU) den Kommunen mit.

Sirenen-Probealarm in NRW: Landesregierung hat Sorge vor Fehlinterpretation

Die Absage des Sirenenprobealarms wurde von der Landesregierung am Mittwoch (3. März) durch einen entsprechenden Erlass angeordnet. Eine entsprechende Mitteilung des Oberbergischen Kreises bestätigte am Mittwoch ein Sprecher des Innenministeriums.

Die Probealarme sollen der technischen Überprüfung der mehreren tausend Sirenen in NRW dienen und die Bevölkerung sensibilisieren. Das Land plant für September außerdem einen Landeswarntag, bei dem neben den Sirenen auch die Alarmierung über Medien, etwa Radio oder Apps, getestet werden soll. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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