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NRW: Baden an Stauseen an der Ruhr nach Hochwasser vorerst verboten

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Luftbild Kemnader See, Witten, Ennepe-Ruhr-Kreis
Der Kemnader See ist einer von fünf Stauseen an der unteren Ruhr, die infolge des Hochwassers gesperrt werden müssen. © Hans Blossey/Image

Das Hochwasser der vergangenen Woche hat für sehr viel Treibgut in der Ruhr geführt – deshalb sind die Stauseen an der unteren Ruhr zunächst für private Zwecke gesperrt.

Arnsberg/Essen – Die Stauseen an der unteren Ruhr sind für private und gewerbliche Freizeitaktivitäten gesperrt. Das gelte für den Hengsteysee, den Harkortsee und den Kemnader See, teilte die Bezirksregierung Arnsberg am Mittwoch mit. Laut Ruhrverband sind zudem der Baldeney- und Kettwiger Stausee gesperrt. Nur Wasserfahrzeuge von Ordnungsbehörden, Katastrophenschutz, Ruhrverband und vom Freizeit Zentrum Kemnade sind von dem Verbot ausgenommen.

Nach Unwetter: Treibgut in der Ruhr sorgt für „nicht abschätzbare Gefahren“

Durch das außerordentliche Hochwasser der vergangenen Woche führe die Ruhr sehr viel Treibgut, darunter auch zerstörte Boote und Wohnwagen, und berge damit „nicht abschätzbare Gefahren“. Bojenketten zur Markierung von gefährlichen und gesperrten Bereichen, etwa vor Kraftwerken und Stauwehren, seien teilweise verschwunden. Auch wenn der Wasserspiegel sich weitgehend normalisiere, sind die Strömungen nach Angaben der Behörde noch „viel stärker und gefahrvoller als zu dieser Jahreszeit üblich“.

Der Ruhrverband will die Lage in den nächsten Tagen weiter erkunden und Gefahrenstellen beheben oder markieren. Die Einschränkungen sollten so bald wie möglich wieder aufgehoben werden. An der Ruhr hatte es im Zuge des Unwetters auch einige Todesopfer gegeben. (dpa/lnw/mo)

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