1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

NRW: Sturm und Unwetter sorgen für Polizeieinsätze ‒ auch Bahnverkehr betroffen

Erstellt:

Anzeigetafel der Deutschen Bahn mit Aufschrift „Unwetter: Es kommt zu Beeinträchtigungen“
Auch auf den Bahnverkehr nahm das Unwetter in weiten Teilen von NRW zum Februar-Anfang Einfluss (Symbolbild). © Marc John/Imago

Sturm und Unwetter haben bis zum Mittwochmorgen (2. Februar) für einige Polizeieinsätze in NRW gesorgt. In kürzester Zeit ereigneten sich mehrere Unfälle.

Gütersloh/Meschede ‒ Großes Unwetter in Teilen von Nordrhein-Westfalen: Dort mussten in der Nacht zum und am Mittwochmorgen (2. Februar 2022) Polizei und Feuerwehr aus diversen Gründen ausrücken. Größere Gefahrenlagen blieben aber aus, wie die Leitstellen am Morgen mitteilten. Über der Autobahn A2 zog bei Gütersloh eine Gewitterzelle hinweg, wie ein Polizeisprecher in Bielefeld sagte. Aufgrund von Schnee und Hagel kam es demnach in einem kurzen Zeitraum zu fünf Unfällen. Die Autos seien auf der Fahrbahn gerutscht, teils in Leitplanken gefahren. Drei Fahrzeuge mussten demnach abgeschleppt werden. Verletzte gab es aber nicht.

Unwetter und Sturm in NRW sorgt für Verzögerungen beim Bahnverkehr ‒ DB meldet etliche Ausfälle

Auf der Bundesstraße B55 drohte ein Baum zwischen Meschede (Hochsauerlandkreis) und Warstein (Kreis Soest) auf die Fahrbahn zu stürzen. Die Feuerwehr musste mit einer Drehleiter anrücken, um Teile des Baumes abzusägen, wie ein Sprecher in Meschede sagte. Die Bundesstraße wurde demnach für etwa zwei Stunden gesperrt. Auch im Raum Detmold habe es laut eines Sprechers den „ein oder anderen abgebrochenen Ast“ auf der Fahrbahn gegeben. Am Mittwochmorgen kam es aufgrund eines umgestürzten Baumes in Werdohl (Märkischer Kreis) zu Verzögerungen im Bahnverkehr. Einzelne Intercity-Züge von und nach Siegen fielen aus, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn (DB) sagte.

Unwetter und Sturm in NRW: Wetterdienst kündigte Böen zwischen 65 und 75 km/h an

Auch im Regionalverkehr kam es demnach zu einzelnen Ausfällen und Verspätungen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Teile von Nordrhein-Westfalen vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 75 Stundenkilometern gewarnt. Die Warnung gilt bis Mittwochmittag. (dpa/mo) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant