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NRW: Temperatursturz nach Hitzewelle – Unwetter bringen Starkregen und Hagel

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Von: Melissa Ludstock

Blick auf Köln mit dem Kölner Dom und dem Colonius.
Nach der Hitzewelle macht der Sommer eine kurze Verschnaufpause, die Temperaturen sinken in Köln und Düsseldorf. © Krystof Kriz/Imago

Erst Hitze bei bis zu 36 Grad, dann Temperaturen unter 20 Grad. Das Wetter in Nordrhein-Westfalen ist auf Achterbahnfahrt. Und bringt erneut schwere Gewitter.

Köln – Extremer hätte sich der Sommer in Nordrhein-Westfalen bisher kaum zeigen können. Während in der vergangenen Woche die erste Hitzewelle des Jahres über das Land gezogen ist, rauschen die Temperaturen zum Start in die neue Woche nach unten. Die Höchsttemperaturen lagen am Montag zwischen 18 und 24 Grad. Von einem Temperatursturz kann man in Köln sprechen: In der Vorwoche erreichten die Temperaturen inmitten der Hitzewelle bis zu 36 Grad. Von dieser Wärme ist aktuell bei Höchstwerten von unter 20 Grad nichts mehr zu merken. Macht der Sommer etwa Pause?

Wetter in NRW: Nach Hitzewelle folgt Sturz auf 18 Grad

Ähnlich sieht es in Düsseldorf aus, wo das Thermometer zum Start in die neue Woche ebenfalls an die 18 Grad zeigt. Mit Werten zwischen 18 und 23 Grad geht der Sommer tatsächlich in dieser Woche in eine kurze Verschnaufpause. Das legt zumindest die Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für NRW nahe. Dazu ist es am Montag und Dienstag stark bewölkt.

MontagTemperaturen zwischen 12 und 18 Grad
DienstagTemperaturen zwischen 11 und 20 Grad
MittwochTemperaturen zwischen 13 und 22 Grad
DonnerstagTemperaturen zwischen 13 und 24 Grad
FreitagTemperaturen zwischen 14 und 24 Grad

Unwetter ziehen über NRW: Starkregen und Hagel möglich

Die kurze Sommerpause hatte sich am Wochenende mit teils heftigen Unwettern bereits angekündigt. Unwetter zogen am Samstag mit schweren Gewittern, Hagel und Starkregen über NRW. In Köln liefen zahlreiche Keller mit Wasser voll, die Feuerwehr war im Dauereinsatz.

Und auch ab Dienstag sind „teils kräftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen möglich“, so der DWD. Die Unwettergefahr ist dann vor allem im Süden durch „größeren Hagel sowie Starkregen mit Mengen über 25 l/qm in kurzer Zeit“ gegeben. Auch für den Mittwoch setzt sich diese Prognose fort. Allerdings nehme die Unwettergefahr dann tendenziell ab. Lokale Unwetter mit viel Niederschlag innerhalb kurzer Zeit sind jedoch weiterhin möglich.

Wetter in NRW: Unwettergefahr nimmt ab

Mit Blick aufs Wochenende gibt es etwas Hoffnung für Sommer-Fans. Auch, wenn der Ausblick des DWD noch auf eine „sehr unsichere Wetterentwicklung“ hinweist. Die Unwettergefahr sei „äußerst gering“. Die Temperaturen bleiben im Bereich von 17 bis 23 Grad. Eine erneute Hitzewelle, mit tropischen Nächten über 20 Grad, scheint vorerst nicht in Sicht. (mlu)

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