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NRW lockert Corona-Regeln für Besucher im Krankenhaus und in Pflegeeinrichtungen

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Von: Marcel Guboff

Das Land NRW lockert die Corona-Regeln für Besucher im Krankenhaus und Pflegeeinrichtungen. Dazu gibt es eine Entscheidung bezüglich der Maskenpflicht.

Hamm - Das Land Nordrhein-Westfalen lockert kurz vor Weihnachten einer der wenigen Corona-Regeln, die es noch gibt. Es betrifft die Testpflicht für den Besuch von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten.

NRW lockert Corona-Regeln für Besucher im Krankenhaus und Pflegeeinrichtungen

Denn ab dem 23. Dezember – und damit einen Tag vor Heiligabend – werden für den Besuch von Krankenhäusern und Pflegeheimen oder auch Justizvollzugsanstalten keine gesonderten Testnachweise von Teststellen mehr benötigt. Es genüge dann ein negativer Selbsttest, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte.

Es gibt jedoch ein kleines „Aber“, berichtet wa.de. So heißt es wörtlich: „In Zweifelsfällen sowie bei Menschen, die Symptome haben, kann die Einrichtung vor Ort allerdings einen Kontrolltest durchführen lassen.

Am Freitag, 16. Dezember, sei eine Verordnung verabschiedet worden, mit der die Regelungen der Coronaschutzverordnung und der Test- und Quarantäneverordnung bis zum 31. Januar verlängert werden, teilte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums auf Anfrage der dpa mit. Sie trete ab dem 23. Dezember in Kraft.

NRW lockert Corona-Regeln: Selbsttest für Besuch im Krankenhaus reicht aus

Die einzige wesentliche Änderung sei, dass die Testpflichten für Besucher von Einrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen aber auch Justizvollzugsanstalten damit praktikabler gestaltet würden. Der Sprecher des Gesundheitsministeriums erläuterte: „Ab 23. Dezember reicht es aus, wenn man sich zu Hause selbst testet und der Einrichtung gegenüber auf Nachfrage mündlich versichert, dass der Test negativ war.“

Und er ergänzte: „Wenn ein positiver Selbsttest vorliegt, besteht aber nach die vor die Verpflichtung, einen Kontrolltest vornehmen zu lassen, entweder mittels (kostenlosem) PCR-Test oder als Selbstzahlertest in einer Bürgerteststelle.“

Maskenpflicht für Zutritt zu Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen bleibt bestehen

Unberührt davon ist für den Zutritt zu Krankenhäusern sowie voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen das Tragen einer FFP2-Maske weiterhin erforderlich. Diese Corona-Regel gilt nach Angaben des Ministeriums sowohl für Besucher als auch für das Personal. Beschäftigte in ambulanten Pflegediensten und vergleichbaren Dienstleistungen müssten ebenfalls eine FFP2-Maske während ihrer Arbeit tragen. Für Besucher von Arztpraxen bestehe ebenfalls die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Ebenfalls unverändert bleibt eine andere Corona-Regel: Anders als andere Bundesländer, hält NRW weiterhin an der Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) fest. In Bayern und Sachsen-Anhalt ist die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen bereits entfallen. In Schleswig-Holstein läuft sie zum Jahresende aus. Bremen plant die Abschaffung zum 1. März 2023. Für Fernzüge und Fernbusse ist laut dem Infektionsschutzgesetz allerdings bundesweit bis zum 7. April 2023 eine FFP2-Maskenpflicht festgeschrieben. (mit dpa)

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