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Starkregen und Gewitter in NRW: Unterführungen und Keller vollgelaufen

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Wassermassen dringen an der Weinsteige durch Büsche auf die Bundesstrasse B27.
Durch den Starkregen kam es in NRW zu Verkehrsbeeinträchtigungen. In Bielefeld liefen Unterführungen voll. (Symbolbild) © Christoph Schmidt/dpa

In weiten Teilen NRWs warnte der DWD am Freitag vor Unwetter und Starkregen. In Bielefeld mussten zwei Unterführungen gesperrt werden.

Update vom 10. September, 22:35 Uhr: Die Unwetter-Gefahr für Nordrhein-Westfalen ist vorbei. Laut dem Deutschen Wetterdienst liegen aktuell keine weiteren Meldungen vor. Zuvor hatte der Deutsche Wetterdienst in manchen Regionen vor Starkregen und Gewittern gewarnt. Die Feuerwehr Bielefeld meldete aufgrund des Unwetters bis zu 30 Einsätze. Dort mussten auch zwei Unterführungen der Stadtautobahn gesperrt werden.

NRW: Starkregen und Gewitter – Wetter-Warnungen für diese Regionen

Erstmeldung vom 10. September:

Düsseldorf – Schon am Donnerstag haben Unwetter mit Starkregen für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller in mehreren Städten in NRW gesorgt. Auch am Freitag, 10. September, hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für mehrere Regionen amtliche Unwetterwarnungen vor schwerem Gewitter ausgesprochen. Ein Überblick, wo aktuell mit starken Gewittern zu rechnen ist.

Unwetter in NRW: In diesen Regionen drohen aktuell Gewitter und Starkregen

Der DWD warnt in diesen Regionen vor Starkregen mit Niederschlagsmengen um 20 l/m² pro Stunde sowie vor Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h. Zudem könne es auch Blitzschläge geben. Wegen des Platzregens sei mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Starkregen in NRW: Vollgelaufene Unterführungen in Ostwestfalen

Die Feuerwehr musste zu rund 30 Einsätzen ausrücken, wie ein Sprecher sagte. Zumeist sei Hilfe bei vollgelaufenen Kellern nötig gewesen. Der Deutsche Wetterdienst hatte von Südwesten aufziehende Gewitter mit Starkregen mit bis zu 40 Litern Niederschlag pro Quadratmeter angekündigt.

Starkregen in NRW: Viele Einsätze für die Feuerwehr

Am Freitagnachmittag sind die Gewitter auch über Ostwestfalen gezogen. In Bielefeld mussten zwei Unterführungen der Stadtautobahn gesperrt werden, weil sie vollgelaufen waren, berichtete ein Polizeisprecher. An mehreren Stellen im Stadtgebiet seien Gullydeckel hochgekommen. Insgesamt vermeldete die Feuerwehr dort bis zu 30 Einsätze, wie ein Sprecher sagte. Besonders häufig wurdend ie Einsatzkräfte wegen vollgelaufenen Kellern gerufen.

Auch am Donnerstag hatte ein Unwetter mit Starkregen in einigen Teilen von Nordrhein-Westfalen für Einsätze von Feuerwehr und Polizei gesorgt. Das Wasser sei vielerorts bereits abgelaufen, als die Einsatzkräfte eintrafen. Ansonsten seien einige Straßen aufgrund von übergelaufenen Gullydeckeln überflutet gewesen, berichtete ein Polizeisprecher. Auf der A33 habe es zudem einige Unfälle mit Blechschäden gegeben. Es kam demnach zu Teilsperrungen, Verletzte gab es nicht.

In Bergisch Gladbach (Rheinisch-Bergischer Kreis) führte der Starkregen am Abend ebenfalls zu Problemen – vor allem vollgelaufene Keller. Insgesamt habe es 43 Einsätze gegeben, sagte der zuständige Einsatzleiter der Feuerwehr, Axel Merten, am Freitag. „Die Lage war nicht dramatisch.“ Alle Einsätze seien noch am Abend abgeschlossen gewesen. Nur bei der Hälfte hätten die rund 75 Feuerwehrleute tätig werden müssen. Schwerpunkte waren Wasserschäden in den Stadtteilen Hand und Gronau. Verletzte waren der Feuerwehr zunächst nicht bekannt.

Unwetter in NRW: Auch am Freitag wieder Gewitter mit Starkregen

Auch im Hochsauerlandkreis führte der Regen zu wenigen Einsätzen. Insgesamt habe es für Polizei und Feuerwehr aber keine Schwierigkeiten gegeben, sagte ein Sprecher.

Am Freitag sind in NRW nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weiter Schauer und örtlich Gewitter möglich. Dabei seien lokal auch Starkregen und Hagel nicht ausgeschlossen. Am Wochenende beruhigt sich das Wetter schließlich. Während am Samstag laut DWD noch einzelne Schauer auftreten, bleibt es am Sonntag meist trocken. (bs mit dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Hinweis: Dieser Text wurde am 10. September um 22:32 Uhr aktualisiert. Neuerung: Keine aktuellen Unwetter-Warnungen in NRW.

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