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Haus ersteigert, doch Vorbesitzer will nicht raus – verzweifelter Kampf einer Familie um ihr Heim

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Von: Constanze Juckenack

Ein Auktionator hält während einer Versteigerung einen Hammer in der Hand.
Eine Familie aus Hamm (NRW) hat bei einer Zwangsversteigerung ein Haus gekauft. Drei Jahre später wohnen sie noch immer nicht in ihren eigenen vier Wänden. (Symbolbild) © Daniel Naupold/dpa

Eine Familie aus Hamm (NRW) kauft bei einer Zwangsversteigerung ein Haus, doch der frühere Eigentümer droht mit Suizid, falls er ausziehen muss. Die ganze Geschichte lesen Sie hier:

Hamm - Wer in Hamm ein Haus sucht und finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, hat es schwer. Der Quadratmeter Bauland wird zu Startpreisen von 300 Euro und mehr versteigert.

Timo Schulte suchte lange nach einem passenden Haus, bis er im Winter 2019 dieses Schnäppchen unter den Zwangsversteigerungen entdeckte: ein Architektenhaus, ebenerdig, mit großem Grundstück. „Ich dachte, das ist perfekt für meine Familie und mich.“

Doch auch im Jahr 2022 wohnen er und seine Familie noch immer nicht in ihrem Traumhaus. Nach der Zwangsversteigerung kämpft die Familie bisher vergeblich darum, in ihr Haus zu können, weiß wa.de. Der bisherige Besitzer möchte nicht ausziehen, droht sogar mit Suizid. „Mein Vertrauen in den Rechtsstaat ist weg“, sagt die Frau von Timo Schulte.

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