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Neuste Ausstellung: Gasometer Oberhausen zeigt riesige Projektion der Erde

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Projektion der Erde im Gasometer Oberhausen zur Ausstellung „Wunder der Natur“
Die Erd-Projektion im Gasometer Oberhausen hat einen Durchmesser von 20 Metern. © Ralph Lueger/Imago

Ab 1. Oktober bietet das Gasometer Oberhausen einen besonderen Blick auf unsere Erde. Die Projektion bildet den Höhepunkt der neusten Aussetellung zur Klimageschichte.

Oberhausen – Im Gasometer Oberhausen erhalten Besucherinnen und Besucher ab dem 1. Oktober einen spektakulären Blick auf den blauen Planeten. Als Höhepunkt der neuen Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ hängt eine riesige Weltkugel mit 20 Metern Durchmesser im 100 Meter hohen Innenraum des früheren Gasspeichers.

Gasometer Oberhausen
AdresseArenastraße 11, 46047 Oberhausen
Architektonische Höhe118 Meter
Eröffnet1929
Baubeginn27. Februar 1927
FunktionIndustriedenkmal sowie Ausstellungs- und Veranstaltungshalle

Oberhausen: Riesige Erd-Projektion bereits zum zweiten Mal im Gasometer

Das riesige Erd-Projekt war bereits bei der Ausstellung „Wunder der Natur“ 2016/17 zum Einsatz gekommen. Auf die Kugel werden hochaufgelöste Satellitenbilder projiziert. Sie zeigen Wolken, Flugzeug- und Schiffsbewegungen oder Meeresoberflächen – am Tag und in der Nacht, wie die Veranstalter am Montag mitteilten. Unterlegt ist der Eindruck mit eigens für die Ausstellung komponierter Musik.

Thema der Ausstellung ist die Klimageschichte der Erde. Die Schau will globale Zusammenhänge und den oft negativen Einfluss des Menschen auf seine Umwelt vor Augen führen. Gezeigt werden unter anderem mehr als 100 großformatige Fotografien sowie Filme. Zu sehen sind auch Exponate aus 180 Millionen Jahren Erdgeschichte.

Gasometer Oberhausen: Neue Ausstellung zeigt menschlichen EInfluss aufs Klima – Laufzeit ein Jahr

In der Ausstellung geht es auch um die Rodung von Urwäldern, Ölverschmutzungen im Meer und das Ozonloch. Die Ergebnisse langfristiger Analysen durch Satelliten-Erdbeobachtung werden dabei auf zwanzig beleuchteten Globen dargestellt. Auch Experten kommen zu Wort – als Hologramme. Besucher können auch selbst in die Natur eintauchen – mit Hilfe von 3D-Brillen. Aus der Sicht etwa eines Pfeilgiftfrosches oder einer Vampirfledermaus sind virtuelle Ausflüge in das Regenwaldschutzgebiet Tumucumaque in Südamerika möglich.

Mit der neuen Ausstellung geht eine fast zwei Jahre dauernde Sanierungsphase zu Ende. „Das zerbrechliche Paradies“ soll nach früheren Angaben mindestens ein Jahr lang laufen. Die letzte Ausstellung im Gasometer „Der Berg ruft“ lief 19 Monate lang und zählte fast 900.000 Besucher. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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