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Angelhaken im Schnabel: Schwan droht zu ertrinken – Feuerwehr rettet Tier aus der Lippe

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Von: Stefanie Knupp

Feuerwehrmänner retten einen Schwan
Die Einsatzkräfte befreiten einen Schwan und brachten ihn zum Tierarzt. ©  Freiwillige Feuerwehr Olfen

Die Feuerwehr Olfen ist am Samstag zu einer Tierrettung an die Lippe ausgerückt. Dort drohte ein Schwan in dem Fluss zu ertrinken.

Olfen  – Feuerwehrleute haben in Olfen nahe Münster einen Schwan vor dem Ertrinken gerettet. Eine Angelschnur hatte sich mehrfach um die Beine des Vogels gewickelt, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Angelhaken steckte im Schnabel des Schwans und er drohte in einem Fluss zu ertrinken. Feuerwehr und Polizei werden öfter zu Vogel- und Tierrettern. In Neuss rettete die Feuerwehr einen Bussard vor dem Ertrinken. Die Kölner Polizei nahm sich eines Greifvogels an, der auf der Autobahn von einem Lkw gerammt wurde. Beide Fälle gingen gut aus.

Passanten hatten am Samstagmittag (10. April) den hilflosen Schwan in der Lippe entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Die Einsatzkräfte suchten das teils unzugängliche Ufer ab und fanden schließlich nach einer halben Stunde das erschöpfte Tier. Ein Feuerwehrmann stieg daraufhin in die Lippe und sicherte den Vogel.

Olfen: Feuerwehr bahnt sich Weg zu hilflosem Schwan

„Zeitgleich wurde Material zur Rettung und zum Transport des Tieres, zum Einsatzort gebracht. Dazu mussten sich die Einsatzkräfte den Weg über Wiesen und Weidezäune bis zum Ufer erarbeiten“, berichtet die Feuerwehr. Ein weiterer Feuerwehrmann sei dann mit einer einer Wathose seinem Kollegen zur Hilfe gekommen. Die Retter befreiten das Tier aus seiner misslichen Lage und brachten es zu einer Tierärztin.

Die stellte dann fest, dass der Schwan einen Angelhacken im Schnabel hatte. Die Angelschnur war mehrfach um die Füße des Vogels gewickelt. Glücklicherweise konnten bei der Untersuchung keine bleibenden Verletzungen gefunden werden, sodass die Feuerwehrleute den Schwan zurück zur Lippe bringen und ihn in die Freiheit entlassen konnten.

In Düsseldorf kümmerte sich die Polizei um ausgesetzte Hamster. Vor einigen Wochen wurden fünf Tiere in einem Schuhkarton in der U-Bahn ausgesetzt. Ein Beamter und eine Beamtin aus Sankt Augustin dürfen sich Pateneltern von Schaf Konrad nennen. Die beiden hatten sich um das ausgebüxte Lämmchen gekümmert. (sk mit dpa/ots)

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