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Entwarnung nach Chemieunfall in Rheinberg: Anwohner können wieder ins Freie

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Von: Oliver Schmitz

Feuerwehr
Die Feuerwehr ist wegen der Schadstoff-Freigabe in Rheinber im Einsatz. (Symbolbild) © David Inderlied/dpa

In Rheinberg sind nach einem Chemieunfall Schadstoffe in die Luft freigegeben worden. Die Warnung für Anwohner wurde wieder aufgehoben.

Update, 11:44 Uhr: Mittlerweile sind Details über die Ursache der Schadstoff-Warnung in Rheinberg (Kreis Wesel) bekannt. Der Unfall ereignete sich kurz vor 9 Uhr im Chemiewerk Inovyn. Es habe eine Undichtigkeit in einer Leitung der Vinylchlorid-Anlage (VC) gegeben, wodurch Salzsäure ausgetreten sei, sagte der Leiter der Werkfeuerwehr gegenüber der Rheinischen Post. Die dadurch entstandenen Dämpfe enthielten Schadstoffe, weshalb schließlich die Warnung ausgerufen wurde.

Die Schadstoffe konnten aber schnell eingedämmt werden. Wie der Werkfeuerwehr-Leiter der RP erklärte, wurde die Anlage nach dem Vorfall sofort heruntergefahren und die austretenden Dämpfe mit Wasserpeitschen niedergeschlagen. Deshalb geht man davon aus, dass keine Schadstoffe in die Luft außerhalb des Geländes gelangt seien. Keine Person wurde bei dem Chemieunfall verletzt.

Update, 11:21 Uhr: Entwarnung in Rheinberg (Kreis Wesel): Für Anwohner besteht nach dem Chemieunfall in Ossenberg mittlerweile keine Gefahr mehr, teilt die Feuerwehr mit. Am Vormittag waren dort Schadstoffe freigegeben worden.

Erstmeldung: Rheinberg – Die Stadt Rheinberg (Kreis Wesel) hat am Samstagmorgen (31. Dezember) eine Warnung für alle Bewohner ausgesprochen. Nach einem „Schadensereignis“ in Ossenberg werden aktuell Schadstoffe freigesetzt, „die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können“. Laut Stadt und Feuerwehr handelt es sich dabei um einen Chemieunfall. Wie lange die Warnung andauern wird, ist aktuell noch unklar. Auch die Nina-Warn-App hatte ausgelöst.

Rheinberg: Warnung wegen Schadstoffen – das sollen Anwohner tun

Die Warnung gilt vorsorglich für das komplette Stadtgebiet von Rheinberg. Anwohner werden gebeten, die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe freizuhalten. Stattdessen wurde eine Informationshotline unter der Nummer 0 28 43 / 732611 eingerichtet. (os) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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