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Ostern in NRW: „Es ist ruhig“ – befürchteter Ansturm auf beliebte Ausflugsziele bleibt aus

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Ein Schild weist am Rheinufer in Düsseldorf auf das Tragen von Schutzmasken hin.
Ein Schild weist am Rheinufer in Düsseldorf auf das Tragen von Schutzmasken hin. © Federico Gambarini/dpa

Trotz der Ostertage kam es in NRW zu keinem Ansturm auf beliebte Ausflugsziele. Hauptgrund dafür war wohl das Wetter, das auch die nächsten Tage keine Besserung verspricht.

Düsseldorf – Bei recht kühlen Temperaturen hat es am Karsamstag nur wenige Menschen in Nordrhein-Westfalen nach draußen gezogen. Ein Ansturm auf beliebte Ausflugszielen wie etwa die Düsseldorfer Rheinuferpromenade sei ausgeblieben, sagte ein Sprecher der Polizei in Düsseldorf am Nachmittag. „Es ist ruhig bisher. Gruppenbildungen hatten wir nicht und die Hygieneregeln werden überwiegend eingehalten.“ Im Vorfeld hatte die Stadt noch stärkere Kontrollen am Rhein angekündigt. Auch am Rheinufer in Köln gab es demnach keine größeren Einsätze für die Sicherheitskräfte. „Hier ist nichts Herausragendes aufgefallen“, berichtete ein Polizeisprecher.

Corona in NRW: Polizei in Dortmund appellierte vor dem Osterwochenende an die Bevölkerung

Mitte vergangener Woche hatten fast schon sommerliche Temperaturen tausende Menschen an die Fluss- und Seeufer in NRW gelockt. In Düsseldorf strömten Tausende ans Rheinufer. Die Polizei in Dortmund hatte deshalb vor dem Osterwochenende appelliert, beliebte Ausflugsziele wie den Phoenixsee und die Hohensyburg nach Möglichkeit zu meiden. Das zeigte offenbar Wirkung: „Uns liegen keine Meldungen über größere Ansammlungen vor“, sagte ein Polizeisprecher am Samstagnachmittag.

Wenige Ausflügler in NRW: Wetteraussichten sind durchwachsen

Auch für die Osterfeiertage werde nicht mit großem Andrang an den Freizeit-Hotspots gerechnet. Denn die Wetteraussichten sind durchwachsen: Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Essen mitteilte, wird für Ostersonntag grauer Himmel erwartet. Bei Temperaturen zwischen neun und zwölf Grad lockert es lediglich im Südwesten am Nachmittag etwas auf; im Norden kann es leichten Regen geben.

Noch trüber ist die Prognose für Montag – dann ist mit schauerartigem Regen zu rechnen, im Bergland auch mit Schnee und Graupel. Die Höchstwerte liegen bei fünf bis acht Grad, dazu wird kräftiger Wind mit teils stürmischen Böen erwartet. (bs/dpa/lnw)

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