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Das ist Prof. Dr. Andreas Pinkwart, der Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

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Andreas Pinkwart (FDP), Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, spricht während einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei
Andreas Pinkwart, Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen © picture alliance/dpa/dpa-Pool | Marius Becker

Professor Dr. Andreas Pinkwart hat als Wissenschaftler ebenso Karriere gemacht wie als FDP-Politiker.

Düsseldorf – Am 17. August 2012 erhielt Prof. Dr. Andreas Pinkwart den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen und damit die höchste Auszeichnung dieses Bundeslandes. Der FDP-Politiker wurde für die Verdienste ausgezeichnet, die er sich in seiner ersten Amtszeit als nordrhein-westfälischer Wirtschaftsminister in der Landeshauptstadt Düsseldorf erworben hatte. Sie erstreckte sich von 2005 bis 2010, in dieser Zeit trieb Andreas Pinkwart insbesondere die Digitalisierung und andere technologische Innovationen voran. Darüber hinaus setzte er sich massiv für die Erleichterung der Zuwanderung von ausländischen Fachkräften ein.

Professor Dr. Andreas Pinkwart: Herkunft und Ausbildung

Am 18. August 1960 kam Andreas Pinkwart in Seelscheid zur Welt. Im Jahr 1979 absolvierte er dort das Abitur am Antonius-Kolleg. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann in Köln nahm Prof. Dr. Andreas Pinkwart 1981 das Studium der Betriebswirtschaftslehre sowie der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Bonn und Münster auf, das er im Jahre 1987 mit dem Diplom-Volkswirt abschloss. Andreas Pinkwart ist verheiratet und lebt heute im Ort Alfter-Witterschlick in der Nähe von Bonn.

Professor Dr. Andreas Pinkwart: Karriere als Wissenschaftler

Direkt nach seinem Studium arbeitete Prof. Dr. Andreas Pinkwart am Institut für Mittelstandsforschung der Universität Bonn, um anschließend von 1988 bis 1990 als wissenschaftlicher Mitarbeiter der FDP-Bundestagsfraktion zu dienen. Im folgenden Jahr vollendete er seine Dissertation zum Thema „Chaos und Unternehmenskrise“ an der Universität Bonn als Dr. rer. pol.

Weitere Stationen seiner wissenschaftlichen Laufbahn waren unter anderem:

Professor Dr. Andreas Pinkwart: Aufstieg in der Partei

Prof. Dr. Andreas Pinkwart trat im Jahr 1980 in die FDP ein. Er amtierte von 1992 bis 2003 als Vorsitzender des FDP-Kreisverbands Rhein-Siegen und von 1996 bis 2002 als stellvertretender Landesvorsitzender der Partei in Nordrhein-Westfalen. In den Jahren von 1991 bis 1994 war er Büroleiter des Chefs der FDP-Bundestagsfraktion, Hermann Otto Solms. Einen Höhepunkt erreichte seine Karriere, als er im Dezember 2002 überraschend seine Konkurrenten besiegte und die Wahl zum Landesvorsitzenden der FDP gewann.

Darüber hinaus markieren unter anderem diese Daten wichtige Stationen seiner Parteikarriere:

Professor Dr. Andreas Pinkwart: Karriere als Minister

Prof. Dr. Andreas Pinkwart leitete gemeinsam mit seinem Parteikollegen Ingo Wolf die Koalitionsverhandlungen nach der Landtagswahl 2005, um eine Regierung mit der CDU zu bilden. In dieser schwarz-gelben Regierung wurde er Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie und zugleich stellvertretender Ministerpräsident. Diese Ämter übte er bis zur Abwahl der Landesregierung im Jahr 2010 aus. Nach den Landtagswahlen 2017 übernahm erneut eine schwarz-gelbe Koalition die Regierung in Nordrhein-Westfalen unter der Führung von Ministerpräsident Armin Laschet. Andreas Pinkwart erhielt wieder das Ressort Wirtschaft und wurde zum Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie ernannt.

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