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Nächtlicher Schock in Pulheim: Kind steht plötzlich stumm im Schlafzimmer

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Von: Stefanie Knupp

Einbrecher Symbolbild
Der Täter soll durch ein Kellerfenster eingestiegen sein (Symbolbild). © Silas Stein/dpa

In Pulheim ist am Samstag ein Einbrecher in ein Haus eingestiegen. Bei dem Täter soll es sich um ein Kind handeln. Ob der Junge Beute machte, ist noch unklar.

Pulheim – Was für eine Horrorvorstellung: Ein Geräusch weckt einen in der Nacht auf und vor dem Bett steht ein Fremder. So ist es einem 36-jährigen Pulheimer am frühen Samstagmorgen ergangen.

Wie die Polizei Rhein-Erft-Kreis am Montag berichtet, soll der 36-Jährige gegen 3:50 Uhr in einem Haus in der Straße Im Weidenbach geweckt worden sein, als die Schlafzimmertür geöffnet wurde. Vor ihm stand ein unbekannter Junge. Der Mann machte sich lautstark bemerkbar, das Kind machte sich davon.

Pulheim: Junge bricht in Haus ein und flüchtet über Rewe-Parkplatz

Er konnte noch beobachten, wie der Junge über den angrenzenden Parkplatz eines Rewe-Marktes in Richtung Sinnersdorfer Straße flüchtete. Ein Supermarkt in Pulheim war erst im Dezember Ziel von Räubern geworden. Die Polizei fahndet aktuell öffentlich mit Überwachungsbildern nach den Tätern.

Der kindliche Täter hatte in den anderen Zimmern zuvor ein Chaos angerichtet. Im Ess- und Wohnzimmer waren sämtliche Schränke und Schubladen geöffnet. Zudem lagen Handtaschen einer weiteren Bewohnerin verteilt auf dem Fußboden. Ob der Einbrecher Beute machte, ist derzeit noch nicht klar. Die Polizei stellte fest, dass der Junge wohl über ein Kellerfenster im Garten in das Haus eingestiegen war.

Pulheim: Polizei sucht den kindlichen Einbrecher und bittet um Hinweise

Der Junge wird als etwa 1,60 Meter groß beschrieben, er hat kurze dunkle Haare. Er trug zum Tatzeitpunkt eine dunkle Daunenjacke, auffällig gewesen sei eine umgehängte Tasche. Die Polizei sucht nun Zeugen und bittet diese, sich an das Kriminalkommissariat 13 in Hürth unter der Telefonnummer 02233 520 zu wenden.

Genau andersherum verlief ein Einbruch im Januar in Windeck. Eine Bewohnerin stand plötzlich vor einem Einbrecher, der gerade auf der Toilette saß. (sk/ots)

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