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Karnevalsauftakt in Köln: Bürgermeister entsetzt – „härteste Bilder wie am Ballermann“

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Von: Johanna Werning

Der 11.11. markiert den Start des Karnevals in Köln: Zehntausende feiern fröhlich in der Stadt – doch im Zülpicher Viertel kommt es zu Party-Exzessen. Ein Bürgermeister findet dazu drastische Worte.

Köln – Elfter im Elften in Köln – Start der Karnevalssession: Zehntausende feiern in der Stadt, am Heumarkt, in den Veedeln. Oft traditionell-fröhlicher Kölner Karneval, an manchen Ecken eher Party-Alarm. Einer, der schon seit Wochen mit Sorge und Unmut insbesondere auf die Karnevals-Exzesse rund um die Zülpicher Straße blickt, ist Andreas Hupke (Grüne). Hupke ist Bezirksbürgermeister Köln-Innenstadt. Am 11.11.2022 begab er sich direkt ins Getümmel – und kam schon um 11:30 Uhr im Gespräch mit 24RHEIN zu einer bitteren ersten Einschätzung.

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Köln Zülpicher Viertel am 11.11.: Andreas Hupke, Bezirksbürgermeister Köln-Innenstadt, ist entsetzt.
„Härtestes Szenen wie am Ballermann“: Andreas Hupke, Bezirksbürgermeister Köln-Innenstadt, ist entsetzt. © 24RHEIN / IPPEN.MEDIA

Andreas Hupke sieht das Konzept als Aufforderung für Feierwütige aus allen Teilen des Landes, nach Köln zum Saufen zu kommen. Viele Anwohnerinnen und Anwohner um die Zülpicher Straße sind entsetzt. „Das kann nicht so weiter gehen, das lassen sich die Menschen aus dem Viertel nicht mehr gefallen. Nächstes Jahr haben wir noch Zehntausende mehr.“

Hupkes Fazit des Vormittags auf der Zülpicher Straße: „Es geht um Feiern wie aus den härtesten Bildern, die ich aus dem TV kenne: Mallorca, Ballermann.“ (jw/IDZRNRW)

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